GewaltvorfÀllen, Sicherheitskonzept

Nach GewaltvorfĂ€llen: Neues Sicherheitskonzept fĂŒr FreibĂ€der

02.08.2024 - 07:45:50

AnlĂ€sslich wiederholter GewaltvorfĂ€lle in FreibĂ€dern hat die Deutsche Gesellschaft fĂŒr das Badewesen (DGfdB) ein umfassendes Sicherheitskonzept vorgelegt, das BĂ€derbetrieben bundesweit als Orientierungshilfe fĂŒr eine sichere Freibadsaison dienen soll.

"Ob die Maßnahmen, die wir in unserem Sicherheitskonzept vorschlagen, eine abschreckende Wirkung auf potenzielle TĂ€ter haben, können wir nicht wissen. Aber auf jeden Fall tragen sie dazu bei, dass das Personal in den BĂ€dern besser auf Konfliktsituationen vorbereitet ist, sich sicherer fĂŒhlt und entspannter der eigentlichen Arbeit nachgehen kann", sagte DGfdB-Pressesprecherin Ann-Christin von Kieter der "Rheinischen Post". DGfdB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian Mankel sagte: "Auch in der finanziellen Umsetzung möglicher Maßnahmen ist die Sicherheit stets eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur durch gemeinsame Anstrengungen mit allen Beteiligten aus Politik, Stadtgesellschaft und Polizei gelingt." Die BĂ€derbetriebe mĂŒssten in der infrastrukturellen und gesellschaftlichen Wertigkeit weiterhin oben angesiedelt werden, erklĂ€rte er.

"Kommunen dĂŒrfen in der Finanzmittelausstattung und damit verknĂŒpfter Haushaltsplanung von Bund und LĂ€ndern nicht alleine gelassen werden", so Mankel. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrĂŒĂŸt das Sicherheitskonzept der DGfdB. "Die Sicherstellung der Sicherheit in den SchwimmbĂ€dern ist eine gemeinsame Aufgabe", sagte der Bundesvorsitzende Jochen Kopelke der "Rheinischen Post". Polizei und Badbetreiber mĂŒssten eng zusammenarbeiten und weitere Akteure wie Sozialarbeiter und kommunale Behörden einbinden, so der GdP-Chef. Nur mit der sicht- und spĂŒrbaren Durchsetzung von Regeln könnten FreibĂ€der, in denen es in der Vergangenheit wiederholt zu Ausschreitungen mit Verletzten gekommen sei, wieder zu Orten der Freude und Erholung fĂŒr alle Besucher werden, so Kopelke. Notwendig dafĂŒr sei eine angemessene Personalausstattung der BĂ€der. ZustĂ€ndig seien die StĂ€dte und Kommunen.

@ dts-nachrichtenagentur.de