Netzagentur: 2,1 Prozent der FlÀche in Deutschland sind Funklöcher
23.05.2025 - 01:00:00So sei die Landwirtschaft mittlerweile hochdigitalisiert und automatisiert und benötige Netz. Auch sei es fĂŒr manche Menschen eine Option, nicht hohe Mieten in den Metropolen zahlen zu wollen und stattdessen aufs Land zu ziehen, wenn man mobil arbeiten könne. "Und es ist auch eine Frage der Demokratie: VernachlĂ€ssigen wir den lĂ€ndlichen Raum, dann erzeugen wir Unzufriedenheit, im schlimmsten Fall Wut", sagte MĂŒller. Die Bundesnetzagentur hatte im Zuge der jĂŒngsten VerlĂ€ngerung der Nutzungsrechte der Mobilfunkfrequenzen die Netzbetreiber Telekom, TelefĂłnica und Vodafone verpflichtet, bis spĂ€testens 2030 bundesweit 99,5 Prozent der FlĂ€che mindestens mit 50 Mbit/s zu versorgen. Das fehlende halbe Prozent werde vor allem "schwer zugĂ€ngliche Gegenden betreffen", so MĂŒller. Wer aber etwa im Wald oder beim Bergsteigen aktiv sei und in Not gerate, mĂŒsse sich in der Regel dennoch keine Sorgen machen: "Man wird dann auf dem Berg kein Video streamen können, wĂ€hrend man auf die Bergwacht wartet. Aber eine Grundversorgung mit 2G sollte man trotzdem haben."


