Energie

BĂ€r erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch

18.04.2026 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesforschungsministerin Dorothee BÀr (CSU) rechnet mit einem baldigen Durchbruch in der Fusionsforschung und hat das Ziel bekrÀftigt, den ersten Fusionsreaktor der Welt in Deutschland zu bauen.

Dorothee BĂ€r (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Wir haben im Koalitionsvertrag auch verankert, dass der erste Fusionsreaktor der Welt in Deutschland stehen soll", sagte BĂ€r dem "Politico" (Samstag).

Ihr Ministerium habe die Fusion als eine der "ganz großen SchlĂŒsseltechnologien" in der Hightech-Agenda bestimmt. Zugleich verwies BĂ€r auf bereits laufende Förderungen. "Und deswegen haben wir jetzt auch eine Fusionsroadmap geschrieben, die im Kabinett verabschiedet wurde", sagte sie.

Zur möglichen Zeitschiene sagte BĂ€r, aus ihrer Sicht sei ein Durchbruch eher Anfang bis Mitte der 2030er Jahre zu erwarten. Ihr Haus konzentriere sich dabei bewusst auf diesen Weg. "Ich habe jetzt in meinem Haushalt fĂŒr die Fusion 2,4 Milliarden. Wir wollen keine Gießkannenausgaben machen", so die Bundesforschungsministerin.

Zugleich sieht BĂ€r Deutschland gut aufgestellt fĂŒr den Aufbau einer europĂ€ischen "KI-Gigafactory". "Mindestens eine soll nach Deutschland", sagte sie. Die nationale Finanzierung sei gesichert. "Den habe ich auch in meinem Haushalt festgeschrieben." Deutschland habe mehrere Konsortien in Stellung gebracht. Die Entscheidung liege nun bei der EU-Kommission.

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