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DRK-PrÀsidentin beklagt Defizite im Katastrophenschutz

25.11.2025 - 09:59:38

Das Deutsche Rote Kreuz hĂ€lt den Katastrophenschutz in Deutschland fĂŒr unzureichend.

Deutschland sei auf den Fall der FĂ€lle nicht gut genug vorbereitet, sagte DRK-PrĂ€sidentin Gerda Hasselfeldt der "Augsburger Allgemeinen". "Damit meine ich aber nicht nur die Logistik und die Infrastruktur fĂŒr den Bevölkerungsschutz, sondern auch die Resilienz in der Bevölkerung selbst." Man brauche neben den vielen ausgebildeten ehrenamtlichen KrĂ€ften auch eine niederschwellige Qualifizierung der Bevölkerung in der Ersten Hilfe und in Pflegesituationen.

"Ein Vorschlag von uns: einmal jĂ€hrlich ab der 7. Klasse zwei Schulstunden Ausbildung in Wiederbelebung. Das kann Leben retten - wenn Sie, zum Beispiel, wissen, wie Sie bei einem Herzstillstand reagieren mĂŒssen, bei dem schnell dauerhafte SchĂ€den entstehen, wenn niemand eine Wiederbelebung durchfĂŒhrt." In vielen LĂ€ndern seien solche Kurse mit sehr positiven Effekten in den LehrplĂ€nen verankert, in Deutschland leider nicht. Hasselfeldt sagte weiter, dass es fĂŒr jeden ratsam sei, einen Vorrat zum Beispiel an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten fĂŒr drei Tage, besser fĂŒr zwei Wochen, zu Hause zu haben. "Weitere Tipps wie eine Kurbeltaschenlampe oder ein Kurbelradio sind auf Vorsorgelisten zu finden. Zudem ist ein Kurs in Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten zu empfehlen", so die DRK-PrĂ€sidentin.

@ dts-nachrichtenagentur.de