Internet, FreizeitbeschÀftigung

Internet bleibt liebste FreizeitbeschÀftigung der Deutschen

27.08.2024 - 11:00:42

Das Internet bleibt die liebste FreizeitbeschÀftigung der Deutschen.

Das teilte die "Stiftung fĂŒr Zukunftsfragen" am Dienstag mit. Mit 96 Prozent bleibt "Internet nutzen" auf Platz eins der FreizeitaktivitĂ€ten, die wenigstens einmal pro Woche ausgeĂŒbt werden, dahinter folgen "Fernsehen" (84 Prozent), "Musik hören" (82 Prozent), "Mit Computer/Tablet beschĂ€ftigen" (78 Prozent), "Mit Smartphone spielen, surfen" (77 Prozent), "E-Mail lesen/schreiben" (76 Prozent) und "Radio hören" (70 Prozent). Die hĂ€ufigste FreizeitbeschĂ€ftigung, die nicht mit Medienkonsum zusammenhĂ€ngt, ist "Seinen Gedanken nachgehen" (69 Prozent), dahinter folgen "Backen oder kochen" (65 Prozent), "Über wichtige Dinge reden" (64 Prozent) und erst dann "Gemeinsame Zeit mit dem Partner" (64 Prozent). Im 10-Jahres-Vergleich hat bei der Mediennutzung "Telefonieren von daheim" (-28 Prozent) am stĂ€rksten abgenommen, auch "Zeitung/Zeitschriften lesen" (-23 Prozent), "Radio hören" (-20 Prozent), "Unterwegs telefonieren" (-19 Prozent) und "Fernsehen" (-13 Prozent) sind auf dem RĂŒckzug. Mit dem "Handy spielen, surfen, chatten, etc." dagegen hat am krĂ€ftigsten zugelegt (+51 Prozent), gefolgt von Social-Media-Nutzung (+29 Prozent) und "Internet nutzen" (+22 Prozent). Bei den Regenerativen FreizeitaktivitĂ€ten hat "Faulenzen, Nichtstun, Chillen" von 47 Prozent vor zehn Jahren auf nunmehr 60 Prozent zugelegt, BĂŒcher werden minimal mehr gelesen, nĂ€mlich anstatt von 33 nun von 34 Prozent der BundesbĂŒrger. Weniger als vor 10 Jahren gemacht wird "In Ruhe pflegen" (34 anstatt 61 Prozent), Ausschlafen (57 anstatt 65 Prozent) und "Kaffee trinken/Kuchen essen" (60 anstatt 63 Prozent). Bei den AktivitĂ€ten, die gezielt gemieden werden, hat "Disco oder Club besuchen" am krĂ€ftigsten zugelegt, von 39 Prozent im Jahr 2014 auf 58 Prozent in 2024.

"Gottesdienst/Kirche besuchen" machen 58 Prozent nie, vor zehn Jahren waren es noch 40 Prozent, aber auch "Mit den Enkeln/Großeltern etwas machen" kommt seltener vor. Am meisten gemieden wird allerdings nach wie vor "Zum Stammtisch gehen", 69 Prozent machen das nie, vor zehn Jahren waren es aber auch schon 65 Prozent. Seit ĂŒber 45 Jahren untersucht die "Stiftung fĂŒr Zukunftsfragen" das Freizeitverhalten der BundesbĂŒrger und hĂ€lt die Ergebnisse in einer alljĂ€hrlichen Freizeitstudie, dem "Freizeit-Monitor", fest. DafĂŒr waren in diesem Jahr ĂŒber 3.000 BundesbĂŒrger ab 18 Jahren im Juli und August durch die GfK befragt wurden.

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