LĂ€nder rufen kaum Mittel fĂŒr Ganztagsausbau ab
13.08.2025 - 16:12:36Verplant sind 56 Prozent der Fördermittel. Dabei sind die Unterschiede riesig: WĂ€hrend Sachsen (45,7 Prozent) und Baden-WĂŒrttemberg (33,6 Prozent) bereits gröĂere BetrĂ€ge abgerufen haben, sind ThĂŒringen und Rheinland-Pfalz (jeweils keine Abrufe), Berlin (0,16 Prozent) und Sachsen-Anhalt (0,75 Prozent) deutlich zurĂŒckhaltender. Aus Rheinland-Pfalz hieĂ es, die Koordination in den Kommunen sei sehr zeitaufwendig. Eine Sprecherin des Berliner Senats verwies darauf, dass es erst Ende 2024 eine Einigung ĂŒber die Förderrichtlinien gegeben habe, AntrĂ€ge waren daher erst ab 2025 möglich. Weil es hĂ€ufig um Bauinvestitionen gehe, seien "umfangreiche PlanungsvorlĂ€ufe" erforderlich. "Ein stĂ€rkerer Mittelabfluss wird daher im Jahr 2026 erwartet", so die Sprecherin. Dabei drĂ€ngt die Zeit: Der Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz gilt fĂŒr alle ErstklĂ€ssler ab Sommer 2026.


