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HĂ€rtefallfonds fĂŒr Heizöl oder Pellets bisher kaum angenommen

10.10.2023 - 01:02:54

Der HĂ€rtefallfonds zur Entlastung von Verbrauchern, die mit Erdöl, Pellets oder FlĂŒssiggas heizen, ist nach einem Bericht der Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) kaum in Anspruch genommen worden.

Demnach haben die BĂŒrger bisher bei Weitem nicht die 1,8 Milliarden Euro abgerufen, die von der Bundesregierung den LĂ€ndern fĂŒr 2022 bereitgestellt worden war. Die Frist fĂŒr AntrĂ€ge lĂ€uft aber noch bis zum 20. Oktober.

Von den 1,8 Milliarden Euro sind weniger als zehn Prozent bislang bewilligt worden, wie das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage der Funke-Zeitungen bestĂ€tigte. Zum Stand 06.Oktober seien bundesweit 382.610 AntrĂ€ge mit einem Antragsvolumen von rund 160,48 Millionen Euro gestellt worden. Bisher ausgezahlt wurden rund 122,78 Millionen Euro. In den LĂ€ndern kursieren verschiedene ErklĂ€rungsversuche fĂŒr die geringe Nachfrage. Der Bund habe die Notlage falsch eingeschĂ€tzt, also den Preisanstieg und die Zahl der HĂ€rtefĂ€lle ĂŒberschĂ€tzt. Er habe großzĂŒgig Finanzmittel freigegeben, zugleich jedoch den Rahmen fĂŒr mögliche Antragsteller eng abgesteckt. Möglich sei aber auch, dass viele BĂŒrger das Angebot entweder nicht mitbekommen hĂ€tten oder nicht in Anspruch nehmen wollten. Als HĂ€rtefall galten nur private Haushalte, die mit nicht leitungsgebundenen EnergietrĂ€gern heizen und im Jahr 2022 mindestens eine Verdopplung der Kosten im Vergleich zu den Referenzpreisen von 2021 zu verkraften hatten.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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