Wetterdienst: MĂ€rz war außergewöhnlich sonnig und niederschlagsarm

30.03.2026 - 13:51:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der MĂ€rz 2026 hat sich in Deutschland als außergewöhnlich sonnig, mild und niederschlagsarm prĂ€sentiert.

FrĂŒhling in Berlin (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
FrĂŒhling in Berlin (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte am Montag mit, dass Hochdruckgebiete maßgeblich fĂŒr das Wettergeschehen verantwortlich waren. Diese sorgten fĂŒr einen sonnenscheinreichen und milden Monat, wĂ€hrend das Monatsende von spĂ€twinterlichen Bedingungen geprĂ€gt war.

Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,3 Grad Celsius, was 2,8 Grad ĂŒber dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990 und 1,7 Grad ĂŒber der Vergleichsperiode 1991 bis 2020 lag. Besonders in der ersten MonatshĂ€lfte wurden Temperaturen verzeichnet, die typischerweise erst Mitte April erwartet werden. Der höchste Wert wurde am 7. MĂ€rz in Michelstadt im Odenwald mit 19,9 Grad Celsius gemessen. Zum Monatsende brachten nordwestliche Winde niedrigere Temperaturen, mit einem Tiefstwert von -15,5 Grad Celsius am 28. MĂ€rz in Oberstdorf.

NiederschlĂ€ge waren im MĂ€rz selten und konzentrierten sich auf den Beginn der zweiten Dekade und das Monatsende. Insgesamt fielen 37 Liter pro Quadratmeter, was einem Minus von gut 35 Prozent gegenĂŒber den Referenzperioden entspricht. Besonders trocken war es im Osten des Landes, wĂ€hrend der Schwarzwald und der Alpenrand mit 80 bis 120 Litern pro Quadratmeter etwas mehr Niederschlag verzeichneten. Die höchste Tagesniederschlagssumme wurde am 25. MĂ€rz in Utzenfeld im SĂŒdschwarzwald mit 35,2 Litern pro Quadratmeter gemessen.

Der erste meteorologische FrĂŒhlingsmonat wartete zudem mit besonders viel Sonnenschein auf; rund 195 Stunden wurden registriert. Nur im MĂ€rz 2022 und im letztjĂ€hrigen MĂ€rz schien die Sonne noch lĂ€nger. Das langjĂ€hrige Mittel von 111 Stunden (Referenzperiode 1961-1990) wurde um 75 Prozent ĂŒberboten und auch im Vergleich mit der jĂŒngeren Vergleichsperiode (127 Stunden) ergab sich ein sattes Plus von ĂŒber 50 Prozent. GrĂ¶ĂŸere regionale Unterschiede kristallisierten sich nicht heraus. Lediglich ganz im Norden und im Ă€ußersten SĂŒden lag die Monatssumme gebietsweise unter 150 Stunden.

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