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Öffentliches Finanzvermögen im Jahr 2024 abgenommen

29.09.2025 - 08:16:46

Der Öffentliche Gesamthaushalt wies gegenĂŒber dem nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2024 ein Finanzvermögen von 1.134,2 Milliarden Euro auf.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, verringerte sich das Finanzvermögen damit gegenĂŒber dem Jahresende 2023 um 2,0 Prozent oder 22,6 Milliarden Euro. Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zĂ€hlen die Haushalte von Bund, LĂ€ndern, Gemeinden und GemeindeverbĂ€nden sowie der Sozialversicherung, einschließlich aller Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inlĂ€ndische und auslĂ€ndische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland. GegenĂŒber dem Vorjahr sank das Finanzvermögen des Bundes um 2,4 Prozent beziehungsweise 10,6 Milliarden Euro auf 435,0 Milliarden Euro.

Wie im Vorjahr ist diese Entwicklung insbesondere durch den fortgesetzten Portfolioabbau bei der Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement AöR bestimmt. Das Finanzvermögen der LĂ€nder sank im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen um 0,3 Prozent oder 1,0 Milliarden Euro auf 281,8 Milliarden Euro. Die Entwicklung verlief in den einzelnen LĂ€ndern sehr unterschiedlich. Die stĂ€rksten prozentualen Anstiege des Finanzvermögens gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit +22,7 Prozent, in Sachsen mit +11,0 Prozent und in Brandenburg mit +10,8 Prozent. Der Anstieg in Sachsen ist auf gestiegene BestĂ€nde beim Generationenfonds des Freistaates Sachsen zurĂŒckzufĂŒhren. Die grĂ¶ĂŸten prozentualen RĂŒckgĂ€nge des Finanzvermögens verzeichneten hingegen Sachsen-Anhalt (-15,3 Prozent), Bremen (-14,8 Prozent) und Niedersachsen (-12,9 Prozent). Das Finanzvermögen der Gemeinden und GemeindeverbĂ€nde blieb im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Anstieg von 15,6 Millionen Euro (+0,0 Prozent) nahezu unverĂ€ndert bei 246,9 Milliarden Euro. Die grĂ¶ĂŸten prozentualen Anstiege des Finanzvermögens wiesen die Gemeinden und GemeindeverbĂ€nde in Sachsen-Anhalt (+7,0 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+6,3 Prozent) und Rheinland-Pfalz (+4,4 Prozent) auf. Die Verringerung des kommunalen Finanzvermögens war in Schleswig-Holstein (-3,5 Prozent), Bayern (-2,8 Prozent) und Baden-WĂŒrttemberg (-1,7 Prozent) am grĂ¶ĂŸten. Die Sozialversicherung wies zum Jahresende 2024 ein Finanzvermögen beim nicht-öffentlichen Bereich von 170,3 Milliarden Euro auf. Dies entsprach im Vergleich zum Vorjahr einer Verringerung um 11,1 Milliarden Euro beziehungsweise 6,1 Prozent, so die Statistiker.

@ dts-nachrichtenagentur.de