Asyl, Integration Landkreistag hĂ€lt Stadtbild-Gipfel im Kanzleramt fĂŒr unnötig
28.10.2025 - 00:00:00
Der PrĂ€sident des Landkreistages, Achim Brötel, hĂ€lt die Forderung von SPD-Abgeordneten nach einem "Stadtbild"-Gipfel im Kanzleramt fĂŒr unangemessen und fordert stattdessen konsequentes Handeln.
"Subjektive Ăngste lassen sich aber am ehesten durch objektives Handeln entkrĂ€ften. DafĂŒr braucht es in meinen Augen ganz sicher keinen Gipfel im Kanzleramt, sondern es braucht schlicht rechtsstaatlich konsequentes Tun", sagte der CDU-Politiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Nach Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind kriminelle AuslĂ€nder ein Problem im "Stadtbild", neun SPD-Abgeordnete haben einen 8-Punkte-Plan in die Debatte eingebracht, wonach Probleme wie Obdachlosigkeit, Wohnungsmangel und Drogenkonsum bekĂ€mpft werden mĂŒssten - Probleme der Migration werden darin nicht gesondert angesprochen.
Brötel forderte "noch sehr viel konsequentere Abschiebungen". Das gelte fĂŒr StraftĂ€ter oder "latent gefĂ€hrliche Personen".
Es mĂŒsse auch nach Syrien und Afghanistan abgeschoben werden, was noch als Tabu gelte. Wenn das Handeln am Ende der Diskussion stehe, hĂ€tte die "Stadtbild"-Debatte "tatsĂ€chlich sogar etwas Positives bewirkt", sagte Brötel.
Der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des StĂ€dte- und Gemeindebundes, AndrĂ© Berghegger, sagte, notwendig sei ein ganzes BĂŒndel an MaĂnahmen, um die StĂ€dte und Gemeinden sicher, attraktiv und lebenswert zu machen. Es gehe weniger um ein GesprĂ€chsformat, sondern vielmehr darum, "endlich zu erkennen, dass sich die Zufriedenheit und LebensqualitĂ€t der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger vor allem daran bemisst, wie sie unser Land vor Ort erleben". Dazu zĂ€hlten auch eine intakte Architektur, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und kulturelle Einrichtungen, um die InnenstĂ€dte und Ortskerne zu beleben und einladend zu gestalten.