Apotheker fordern schÀrfere Regulierung von Cannabis-Clubs
29.12.2025 - 00:00:00ZusĂ€tzlich könne Cannabis den Abbau zahlreicher Arzneimittel hemmen und deren Wirkung verstĂ€rken. "Besonders betroffen sind BlutverdĂŒnner, Psychopharmaka und bestimmte Krebsmedikamente." Die Bundesregierung will die Legalisierung von Cannabis evaluieren: Zum 1. April 2026 soll ein "Zwischenbericht zu Auswirkungen auf die cannabisbezogene organisierte KriminalitĂ€t" vorliegen, zum 1. April 2028 ein "umfassender Bericht ĂŒber alle Evaluationsergebnisse", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums der Zeitung. Zugleich begrĂŒĂt ABDA-PrĂ€sident Preis das Vorgehen der Bundesregierung gegen Online-Rezepte fĂŒr Medizinal-Cannabis: "Wir begrĂŒĂen, dass Cannabis nur nach einem persönlichen Kontakt des Patienten mit einem Arzt verordnet werden soll", sagte Preis. "Seit der Teillegalisierung im letzten Jahr sind insbesondere Privatverordnungen von CannabisblĂŒten sprunghaft angestiegen. Hauptursache sind Cannabis-Plattformen, bei denen man ohne persönlichen Arztkontakt nach AusfĂŒllen eines einfachen Online-Fragebogens mit ein paar Klicks ein Rezept bekommt." Er fĂŒgte hinzu: "Die Beratung in der Apotheke ist bei CannabisblĂŒten besonders wichtig, weil sie ein Arzneimittel mit erheblichem Suchtrisiko und starken Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung bei jungen Menschen sind."


