Schnitzer, Verteidigungsausgaben

Schnitzer pocht auf höhere Verteidigungsausgaben

14.03.2025 - 14:51:37

Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat VersĂ€umnisse beim Finanzpaket von Union, SPD und GrĂŒnen kritisiert.

"Bedauerlich ist, dass man es bei den Verteidigungsausgaben bei der Grenze von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts belassen hat, ab der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ausgenommen werden", sagte die MĂŒnchner Ökonomin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Dies ist weniger, als momentan im Haushalt fĂŒr Verteidigung ausgegeben wird." Sie lobte allerdings die Geschwindigkeit der Einigung: "Das ist ein wichtiges Signal an Trump und Putin." Wichtigste ErgĂ€nzung zum bisherigen Vorschlag sei, dass aus dem 500 Milliarden Euro umfassenden Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur nur zusĂ€tzliche Investitionen bezahlt werden sollen.

"Auch wenn es schwierig werden wird, diese ZusÀtzlichkeit hieb- und stichfest zu machen, ist es angesichts des Zeitdrucks, unter dem die Verhandlungspartner standen, eine wichtige Verbesserung."

@ dts-nachrichtenagentur.de