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EU-Kommissarin verteidigt PlĂ€ne fĂŒr digitalen Euro

28.07.2023 - 01:03:07

Die fĂŒr Finanzdienstleistungen zustĂ€ndige EU-Kommissarin Mairead McGuinness hat den geplanten digitalen Euro gegen Kritik von DatenschĂŒtzern verteidigt.

"In der digitalisierten Wirtschaft von morgen wird der digitale Euro den Datenschutz und den Schutz der PrivatsphÀre verstÀrken", sagte McGuinness dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Beides seien Grundrechte, die auch der digitale Euro einhalten werde.

Die EuropĂ€ische Zentralbank werde die vereinbarten Vorschriften "unter Aufsicht des EuropĂ€ischen Datenschutzbeauftragten" umsetzen mĂŒssen. Nach jahrelanger Vorbereitung hatte die EU-Kommission kĂŒrzlich ihren Gesetzesentwurf fĂŒr den digitalen Euro vorgestellt. Von Verbraucher- und DatenschĂŒtzern gab es daraufhin teilweise deutliche Kritik vor allem beim Thema PrivatsphĂ€re. "Keine Bank wird sehen, wofĂŒr Sie Ihr Geld ausgeben", sagte die EU-Kommissarin. Alle Daten mĂŒssten verschlĂŒsselt werden. Weder die EZB noch die nationalen Zentralbanken wĂŒrden einzelne Transaktionen einsehen können. "Bei den heutigen digitalen Zahlungssystemen ist dieses Maß an Datenschutz beispiellos." Der digitale Euro wĂŒrde McGuinness zufolge nur eine zusĂ€tzliche Zahlungsmöglichkeit darstellen. "Sie könnten weiterhin zwischen Bargeld, privaten digitalen Zahlungen oder dem digitalen Euro wĂ€hlen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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