Gaza, Rotes

Gaza: Rotes Kreuz plĂ€diert fĂŒr Hilfen auf dem Landweg

30.07.2025 - 00:00:00

Die PrĂ€sidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hĂ€lt den Abwurf von humanitĂ€ren Hilfen aus der Luft fĂŒr ein schlechtes Mittel und hat stattdessen fĂŒr Transporte auf dem Landweg in den Gazastreifen plĂ€diert.

"An der Grenze zum Gazastreifen stehen Tonnen von humanitĂ€ren HilfsgĂŒtern auf hunderten Lastwagen, die auf dem Landweg direkt, effizient und sicher zu notleidenden Menschen kommen und bedarfsgerecht verteilt werden könnten, wenn sich die Konfliktparteien darauf einigen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgabe). "Die Konfliktparteien sollten dazu mit unparteiischen humanitĂ€ren Organisationen zusammenarbeiten, um einen wĂŒrdigen, effizienten und sicheren Zugang zu Hilfe fĂŒr die Menschen zu gewĂ€hrleisten, die diese dringend benötigen. Das wĂ€re sicher der beste Weg, der als erstes angestrebt werden sollte." LuftbrĂŒcken seien immer nur die letzte Option, so Hasselfeldt.

"Im Rahmen von LuftbrĂŒcken besteht gerade in einem dicht besiedelten Gebiet die Gefahr von Verletzten. Zudem ist unwahrscheinlich, dass besonders hilfsbedĂŒrftige Menschen, wie Verwundete und Kinder, an ausreichend HilfsgĂŒter kommen." Die DRK-PrĂ€sidentin erklĂ€rte, es solle das "oberste Ziel aller BemĂŒhungen sein, dass die Menschen einen stabilen und sicheren Zugang zu Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und Unterkunft haben". Neben Lebensmitteln und BasishilfsgĂŒtern mĂŒssten auch "dringend medizinisches GerĂ€t, Kommunikationsmittel und Fahrzeuge eingefĂŒhrt werden, um umfassende Verbesserungen erzielen zu können", so Hasselfeldt.

@ dts-nachrichtenagentur.de