Zukunft der russischen MilitÀrprÀsenz in Syrien weiter unklar
15.12.2024 - 09:24:50Eine russische Quelle behauptete laut ISW zudem am Samstag, dass sich die russischen StreitkrĂ€fte von ihrem StĂŒtzpunkt in Kobani in Nordsyrien zurĂŒckgezogen haben. Die "komplexe Natur" der syrischen Ăbergangsregierung fĂŒhre wahrscheinlich zu widersprĂŒchlichen Berichten darĂŒber, ob Russland GesprĂ€che mit syrischen Oppositionsgruppen fĂŒhre, so das ISW. Die Gruppe HTS kontrolliere zwar die syrische Ăbergangsregierung, aber HTS und die Ăbergangsregierung hĂ€tten noch keine vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber die verschiedenen Gruppen, die zum Sturz des Assad-Regimes beigetragen haben. Es bleibe unklar, ob Russland mit allen syrischen Oppositionsgruppen in Kontakt stehe, die notwendig seien, um die kurz- und langfristige Sicherheit seiner MilitĂ€rbasen zu gewĂ€hrleisten. Die russischen Staatsmedien unterschieden bei ihrer Berichterstattung ĂŒber die Lage in Syrien insbesondere nicht zwischen den verschiedenen Oppositionsgruppen, so die Denkfabrik weiter. Das sei möglicherweise Teil der BemĂŒhungen, die Ăbergangsregierung als geschlossener darzustellen, um die LegitimitĂ€t etwaiger Vereinbarungen zu erhöhen, die Russland mit einer oder einigen der Gruppen treffe.


