Studie, Extremwetterereignisse

Studie: Extremwetterereignisse bedrohen Amphibien

02.06.2025 - 11:25:56

Eine aktuelle Studie der Goethe-UniversitÀt Frankfurt zeigt, dass steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse die AmphibienbestÀnde weltweit gefÀhrden.

Besonders betroffen sind Regionen wie Europa, das Amazonasgebiet und Madagaskar, wie die UniversitĂ€t am Montag mitteilte. In Europa leiden vor allem Salamander unter den verĂ€nderten Bedingungen, da DĂŒrreperioden zunehmen. Die Wissenschaftler analysierten globale Wetterdaten der letzten 40 Jahre und verglichen diese mit der Verbreitung von ĂŒber 7.000 Amphibienarten.

Dabei stellten sie fest, dass sich der Bedrohungsstatus der Amphibien in Regionen mit vermehrten Hitzewellen und DĂŒrren seit 2004 deutlich verschlechtert hat. Evan Twomey, Erstautor der Studie, hob die besondere Verwundbarkeit der Amphibien aufgrund ihrer AbhĂ€ngigkeit von Feuchtgebieten zur Fortpflanzung hervor. Lisa Schulte, Leiterin der Abteilung Wild- und Zootierbiologie und Systematik, warnt vor allem vor der Situation in Mitteleuropa, wo bereits die HĂ€lfte der heimischen Echten Salamander zunehmend DĂŒrreperioden ausgesetzt ist. Die Autoren fordern gezielte Schutzmaßnahmen wie die Schaffung von Schutzgebieten und die Verbesserung von Feuchtgebieten, um den gefĂ€hrdeten Arten zu helfen und die BiodiversitĂ€t zu erhalten.

@ dts-nachrichtenagentur.de