Umfrage: Mehrheit wegen Rechtsextremismus an Schulen besorgt
30.10.2025 - 07:09:43Unter den AnhĂ€ngern fast aller Parteien liegt der Wert teils weit ĂŒber 80 Prozent - nur unter AfD-AnhĂ€ngern macht sich mehr als die HĂ€lfte weniger groĂe oder gar keine Sorgen. Eine Kluft zwischen den AnhĂ€ngern der AfD und den AnhĂ€ngern aller anderen Parteien zeigt sich in den Umfrageergebnissen auch bei den Erwartungen an LehrkrĂ€fte. Nur neun Prozent der BundesbĂŒrger verstehen unter einem neutralen Verhalten von LehrkrĂ€ften, dass diese sich politisch ĂŒberhaupt nicht Ă€uĂern, nicht einmal in Reaktion auf verfassungsfeindliche Positionen von SchĂŒlern. Unter den AnhĂ€ngern der AfD liegt dieser Anteil bei 24 Prozent. Unter dem Slogan "Neutrale Schulen" fordert die AfD seit Jahren strikte politische NeutralitĂ€t von LehrkrĂ€ften. Die Partei beruft sich dabei unter anderem auf das staatliche NeutralitĂ€tsgebot, unterschlĂ€gt jedoch hĂ€ufig dessen Grenzen: Beamte dĂŒrfen zwar keiner bestimmten Partei dienen, mĂŒssen aber fĂŒr den Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung eintreten - und die Landesschulgesetze verpflichten LehrkrĂ€fte zur Vermittlung und Verteidigung demokratischer Grundwerte. Diese gesetzliche Verpflichtung halten nur fĂŒnf Prozent der Befragten fĂŒr nicht richtig. Unter den AnhĂ€ngern der AfD liegt der Anteil signifikant höher. Mit 14 Prozent halten es fast dreimal so viele Befragte fĂŒr nicht richtig, dass LehrkrĂ€fte sich im Unterricht fĂŒr demokratische Grundwerte einsetzen mĂŒssen. Zwölf Prozent machten dazu keine Angabe.


