Mehr tödliche FahrradunfÀlle - Pedelec-Nutzer besonders betroffen
24.04.2025 - 08:13:19Dagegen lag die Zahl der Verkehrstoten insgesamt im Jahr 2024 um 22,4 Prozent niedriger als zehn Jahre zuvor. Ăltere Radfahrer sind im StraĂenverkehr besonders gefĂ€hrdet. Unter den tödlich verletzten Fahrradfahrern waren 2024 knapp zwei Drittel (63,5 Prozent) 65 Jahre oder Ă€lter. WĂ€hrend der entsprechende Anteil von verunglĂŒckten Senioren mit FahrrĂ€dern ohne Hilfsmotor bei 59,4 Prozent lag, waren 68,8 Prozent der getöteten Pedelec-Fahrer 65 Jahre oder Ă€lter. An einem GroĂteil (67,7 Prozent) der 92.882 FahrradunfĂ€lle mit Personenschaden war ein zweiter Verkehrsteilnehmer beteiligt. In 70,7 Prozent der FĂ€lle war dies ein Autofahrer (44.424 UnfĂ€lle). Fahrradfahrer, die in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt waren, trugen insgesamt an rund der HĂ€lfte der UnfĂ€lle die Schuld (50,7 Prozent). Je nach Unfallgegner zeigen sich allerdings Unterschiede: Bei UnfĂ€llen mit FuĂgĂ€ngern wurde der Person auf dem Fahrrad hĂ€ufiger (57,0 Prozent) die Hauptschuld angelastet. Kollisionen mit KraftrĂ€dern wurden in der HĂ€lfte (50,2 Prozent) der FĂ€lle von den Radfahrern verschuldet. Waren Autofahrer beteiligt, trugen die Radfahrer nur in 24,7 Prozent der FĂ€lle die Hauptschuld. Bei FahrradunfĂ€llen mit GĂŒterkraftfahrzeugen lag der Anteil noch darunter: Nur zu 20,9 Prozent wurde die Hauptschuld bei dem Radler gesehen.


