Zahl, StudienanfÀnger

Zahl der StudienanfÀnger gestiegen - weniger deutsche Studenten

11.03.2025 - 08:59:34

Im Studienjahr 2024 haben sich insgesamt 491.400 StudienanfÀnger an deutschen Hochschulen erstmals eingeschrieben.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, waren das 9.400 oder zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg wurde dabei allein von Studenten aus dem Ausland getragen. Deren Zahl stieg gegenĂŒber dem Vorjahr um 13.100 oder zehn Prozent auf 145.100. Die Zahl der StudienanfĂ€nger aus Deutschland sank dagegen um 1,1 Prozent auf insgesamt 346.300. Im Zehnjahresvergleich zum Studienjahr 2014 (504.900) ging auch die Gesamtzahl der StudienanfĂ€nger um 2,7 Prozent zurĂŒck. Laut den Statistikern ergab sich 2024 ein AuslĂ€nderanteil an den Erstimmatrikulierten von rund 30 Prozent.

Im Studienjahr 2014 hatte er noch bei 22 Prozent gelegen. Damit stieg die Zahl der StudienanfĂ€nger aus dem Ausland in diesem Zeitraum um 33 Prozent. Die Zahl der deutschen Ersteinschreibungen verringerte sich um 13 Prozent, was dem Bundesamt zufolge vor allem demografischen Faktoren geschuldet ist. Der Zuwachs bei den StudienanfĂ€ngern ist dabei sehr ungleichmĂ€ĂŸig auf die FĂ€chergruppen verteilt. So fielen die Anstiege in den Mint-FĂ€chergruppen Ingenieurwissenschaften (+3,6 Prozent auf 133.600) und Mathematik, Naturwissenschaften (+2,9 Prozent auf 52.300) sowie in der Humanmedizin (+3,0 Prozent auf 28.900) ĂŒberdurchschnittlich aus. Zugleich waren in den Mint-FĂ€chern die stĂ€rksten Anstiege auslĂ€ndischer Erstimmatrikulierter zu beobachten (Mathematik, Naturwissenschaften: +14 Prozent auf 14.900; Ingenieurwissenschaften: +12 Prozent auf 54.800). DemgegenĂŒber verzeichneten die FĂ€chergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (+0,6 Prozent auf 193.800) sowie die Geisteswissenschaften (+0,4 Prozent auf 49.700) unterdurchschnittliche Anstiege bei der StudienanfĂ€ngerzahl. In der FĂ€chergruppe Kunst und Kunstwissenschaft ging die Erstsemesterzahl im Vorjahresvergleich besonders stark um 1,2 Prozent auf 15.500 zurĂŒck, so das Bundesamt.

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