Frankreich, Spanien

Frankreich und Spanien kÀmpfen weiter gegen verheerende WaldbrÀnde

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 11:25 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Im SĂŒden Europas wĂŒten weiterhin verheerende WaldbrĂ€nde.

Frankreich und Spanien kÀmpfen weiter gegen verheerende WaldbrÀnde
Fahne von Frankreich (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
WĂ€hrend nun auch Portugal betroffen ist und die Bewohner der griechischen Insel Paros vor den BrĂ€nden flĂŒchten, können Frankreich und Spanien erste Erfolge im Kampf gegen die Flammen erzielen. Eine erneute Hitzewelle könnte die Anstregungen allerdings wieder erschweren.

Im französischen Departement Gironde konnte das Feuer in der Nacht zum Mittwoch stabilisiert werden. Bislang ist dort eine FlĂ€che von rund 42.000 Hektar verbrannt. 220.000 Menschen waren evakuiert worden. 126 Feuerwehrleute wurden seit Beginn des Waldbrandes verletzt. SĂŒdlich von Bordeaux ist der Bahnverkehr weiterhin gestört.

Die BrÀnde bedrohen auch das MilitÀrlager Souge und die dortigen Waffen Waffenproduktionsanlagen westlich von Bordeaux. GefÀhrliche Materialien sollen entfernt worden sein. Feuerwehrleute sind vor Ort, um den Waldbrand zu löschen.

Das Wetter dĂŒrfte ab Mittwoch die Bedingungen fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte erschweren. Der französische Wetterdienst rĂ€t zu besonderer Wachsamkeit. FĂŒr 30 Departements wurden Hitzewarnungen ausgegeben, erwartet werden Temperaturen von bis zu 42 Grad.

In Spanien droht die bereits vierte Hitzewelle des Sommers, die Lage zu verschlimmern. In den Regionen Madrid, Avila, Toledo, Castellon und Almeria kÀmpfen die EinsatzkrÀfte weiterhin gegen WaldbrÀnde. Bisher sind in diesem Jahr mehr als 173.000 Hektar verbrannt. 2025 waren es im selben Zeitraum 29.817 Hektar.

Allein zwischen Avila, Toledo und Madrid sind bereits mehr als 77.000 Hektar verbrannt. Das Feuer in der Region Madrid breitete sich in der Nacht allerdings nicht mehr aus. Rund 24.000 Menschen können in ihre HĂ€user zurĂŒckkehren. Rund 9.000 Einwohnern von CastellĂłn und rund 6.000 Einwohnern aus 11 Gemeinden Toledos ist ebenfalls die RĂŒckkehr in ihre HĂ€user gestattet.

Es ist schwierig, Aussagen zum Zusammenhang von WaldbrĂ€nden mit dem Klimawandel zu treffen, weil fĂŒr viele Weltregionen nur wenige verlĂ€ssliche Daten zu WaldbrĂ€nden vorliegen und Faktoren wie das Waldmanagement und Brandstiftung eine Rolle spielen. Wetter mit hoher Brandgefahr, sogenanntes "Feuerwetter", hat allerdings auf allen Kontinenten zugenommen. In SĂŒdeuropa, dem Norden der eurasischen Landmasse, in den USA und Australien lĂ€sst es sich klar auf die globale ErwĂ€rmung zurĂŒckfĂŒhren, dass die Wahrscheinlichkeit von BrĂ€nden und die insgesamt verbrannten FlĂ€chen zugenommen haben. Die Erderhitzung schreitet voran, solange insbesondere durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas zusĂ€tzliche Treibhausgase in die AtmosphĂ€re gebracht werden.

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