Grenz-Politik, Schweizer

Grenz-Politik: Schweizer Behörde sieht bisher keine VerÀnderungen

15.05.2025 - 01:00:00

Im Zusammenhang mit den verschÀrften Grenzkontrollen der Bundespolizei sehen die Behörden in der Schweiz bisher keine Auswirkungen.

Man habe noch "keine VerĂ€nderungen" festgestellt, teilte eine Sprecherin des Bundesamtes fĂŒr Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in der Schweiz am spĂ€ten Mittwochnachmittag auf Nachfrage den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) mit. Zugleich teilte die Sprecherin der Schweizer Behörde mit, dass ZurĂŒckweisungen von deutscher Seite "nichts Neues" seien und bereits vor den AnkĂŒndigungen der deutschen Regierung im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten durchgefĂŒhrt worden seien. "Das BAZG stellt seit den neusten AnkĂŒndigungen keine VerĂ€nderungen an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz fest."

Die Schweiz beobachte die Entwicklung der Lage "aber laufend und sollte sich die Situation verĂ€ndern, behĂ€lt sich der Bundesrat eine entsprechende Reaktion vor". Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte in der vergangenen Woche der Bundespolizei ausdrĂŒcklich erlaubt, Menschen, die ein Schutzgesuch Ă€ußern, an den Grenzen zu den europĂ€ischen Nachbarstaaten zurĂŒckzuweisen. Die Bundesregierung will damit die Fluchtzuwanderung nach Deutschland begrenzen. Das EU-Recht sieht solche ZurĂŒckweisungen nicht vor. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte dessen ungeachtet, es sei kein "nationaler Alleingang". Man verhalte sich "im Einklang mit europĂ€ischem Recht".

@ dts-nachrichtenagentur.de