DAAD-PrÀsident fordert bessere Kontrolle privater Hochschulen
07.05.2026 - 13:15:16 | dts-nachrichtenagentur.de
Deren Erwartungen wĂŒrden sich dann "vor Ort zerschlagen", so Mukherjee. Zu den Angeboten frage er sich: "Warum sind diese staatlich anerkannt, warum wurden bestimmte StudiengĂ€nge ĂŒberhaupt akkreditiert?"
Das Problem betreffe insbesondere Studierende aus Indien, die in ihrer Heimat an unseriöse Anbieter gerieten. "Diese sogenannten Vermittlungsagenturen in Indien sind ein grauer Markt - und ein Kern des Problems. Sie haben ein GeschÀft daraus gemacht, Studieninteressierte in Richtung Deutschland oder anderer LÀnder zu lotsen", so Mukherjee. Er rate den deutschen Hochschulen von einer Zusammenarbeit ab.
Hintergrund: Die Zahl der internationalen Studierenden, die fĂŒr ein Studium nach Deutschland kommen, hat im Wintersemester 2024/25 mit rund 402.000 Studierenden einen neuen Höchststand erreicht. Fast 60.000 dieser internationalen Studierenden kamen aus Indien, sie machen mittlerweile die gröĂte Gruppe aus.
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