Menschenrechtsbeauftragte, Engagement

Menschenrechtsbeauftragte fordert mehr Engagement fĂŒr MinenrĂ€umung

Veröffentlicht am: 04.04.2025 um 11:21 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg (GrĂŒne), mahnt betroffene Staaten, sich stĂ€rker fĂŒr die RĂ€umung von Minen und Kampfmitteln zu engagieren.

Luise Amtsberg (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Luise Amtsberg (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Sie mĂŒssten "ihren Anteil leisten", sagte sie am Freitag. Als zweitgrĂ¶ĂŸter bilateraler Geber habe das AuswĂ€rtige Amt in den letzten Jahren mit jĂ€hrlich 70 Millionen Euro das humanitĂ€re Minen- und KampfmittelrĂ€umen weltweit signifikant unterstĂŒtzt. Über 80 Prozent der Opfer von Minen und KampfmittelrĂŒckstĂ€nden seien Zivilisten, darunter erschreckend viele Kinder, so Amtsberg. Minen und Kampfstoffe töteten Zivilisten, blockierten lebenswichtige humanitĂ€re Hilfe und hĂ€tten langfristige soziale und wirtschaftliche Folgen - oft noch lange nach Ende der Konflikte.

Schulen blieben geschlossen und die RĂŒckkehr von Vertriebenen und der Wiederaufbau werde behindert. Weltweit sind laut den Vereinten Nationen mehr als 100 Millionen Menschen von Landminen, explosiven KampfmittelrĂŒckstĂ€nden wie BlindgĂ€ngern und Sprengfallen bedroht - in der Ukraine, in Syrien, in Gaza und an vielen weiteren Orten.

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