Kubicki, Geheimhaltung

Kubicki kritisiert Geheimhaltung von BND-EinschÀtzung zu Corona

12.03.2025 - 16:04:46

Nachdem bekannt wurde, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) es fĂŒr wahrscheinlich hĂ€lt, dass ein Laborunfall im chinesischen Wuhan die Ursache der weltweiten Corona-Pandemie gewesen ist, hat der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki die Bundesregierung fĂŒr ihren Umgang mit den Informationen kritisiert.

"Die Bundesregierung hat die deutsche Öffentlichkeit und das Parlament nachweislich im Ungewissen gelassen", sagte Kubicki dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Das Kanzleramt soll laut Berichten der "Zeit" und der "SĂŒddeutschen Zeitung" entschieden haben, die EinschĂ€tzung des Geheimdienstes unter Verschluss zu halten. Die damals Verantwortlichen wollten sich auf Anfrage der Zeitungen nicht dazu Ă€ußern. Kubicki kritisierte auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der allerdings nicht fĂŒr die Geheimdienste zustĂ€ndig war. "Karl Lauterbach und seine Kollegen haben viel dafĂŒr getan, das Vertrauen in die Lauterkeit des staatlichen Handelns zu unterminieren", behauptete der FDP-Politiker.

"Er darf sein Werk in der nĂ€chsten Wahlperiode nicht fortsetzen. Wer Vertrauen zurĂŒckgewinnen will, braucht erst einmal vertrauenswĂŒrdige Personen. Karl Lauterbach gehört dazu nicht."

@ dts-nachrichtenagentur.de