Nord-Stream-Sprengung, VerdÀchtige

Nord-Stream-Sprengung: VerdÀchtige streiten Tatbeteiligung ab

14.08.2024 - 19:30:55

Nachdem der Generalbundesanwalt wegen der AnschlĂ€ge auf die Ostsee-Pipeline Nord Stream im September 2022 nun Haftbefehl gegen einen ukrainischen StaatsbĂŒrger erlassen hat, streitet dieser und eine weitere identifizierte verdĂ€chtige Frau eine Tatbeteiligung ab.

Sie habe sich von September 2022 bis April 2023 mit ihren Kindern in Kiew aufgehalten und "zahlreiche Fotos, die das beweisen", sagte Svitlana U. RTL/ntv. Der Sender teilte mit, diese Aufnahmen vorliegen zu haben, dass die Metadaten der Bilder allerdings manipuliert worden sein könnten. Über den HauptverdĂ€chtigen Volodymyr Z. sagte die Frau: "Das ist ein Freund sowie der Pate meines Kindes." Sie könne sich nicht vorstellen, dass er an der Sprengung der Pipeline beteiligt war.

"Er ist Vater dreier Kinder, er wĂŒrde seine Familie niemals so einem Risiko aussetzen." Aktuell halte sich Volodymyr Z. ihren Angaben nach in Kiew auf. Er habe ihr gegenĂŒber "das ganze Thema als lĂ€cherlich abgestempelt" und gesagt, dass sie sich "darĂŒber keine Gedanken machen sollte". Deutsche Behörden hĂ€tten sich bislang nicht mit ihr in Verbindung gesetzt: "Wirklich niemand hat versucht, mit mir zu reden. Ich reise jeden Monat, ich ĂŒberschreite jeden Monat die polnisch-ukrainische Grenze, dort sind ja Kontrollen. Ich war dort im Juni, im Juli, nun im August vor ein paar Tagen, keiner redete mit mir."

@ dts-nachrichtenagentur.de