Weniger Elterngeldbezieher - VĂ€teranteil leicht rĂŒcklĂ€ufig
24.03.2025 - 09:25:49Zum Vergleich: Im selben Zeitraum ging die Zahl der Geburten nach vorlĂ€ufigen Angaben um etwa 15 Prozent zurĂŒck. 613.000 Bezieher von Elterngeld planten im Jahr 2024 die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar 42,3 Prozent der berechtigten MĂŒtter und 20,6 Prozent der VĂ€ter. Insgesamt betrug der Anteil der EmpfĂ€nger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 36,7 Prozent (2023: 34,8 Prozent). Seit seiner EinfĂŒhrung wird das Elterngeld Plus somit immer stĂ€rker nachgefragt, so Destatis. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner EinfĂŒhrung, entschieden sich 20,1 Prozent der MĂŒtter und 8,2 Prozent der VĂ€ter fĂŒr Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fĂ€llt monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafĂŒr aber lĂ€nger gezahlt, sodass es insgesamt den gleichen Gesamtbetrag ergibt. Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusĂ€tzliche Monate Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit machten allerdings nur 8,6 Prozent der Beziehenden von Elterngeld Plus Gebrauch. Der VĂ€teranteil ging im Jahr 2024 leicht zurĂŒck auf 25,8 Prozent (2023: 26,2 Prozent). Dies ist der erste nennenswerte RĂŒckgang seit Langem. Seit 2015 ist der VĂ€teranteil kontinuierlich angestiegen, damals hatte er noch bei 20,9 Prozent gelegen. Spitzenreiter im BundeslĂ€ndervergleich mit einem VĂ€teranteil von 29,5 Prozent im Jahr 2024 war - wie im Vorjahr - Sachsen, gefolgt von Baden-WĂŒrttemberg (28,1 Prozent) und Bayern (27,8 Prozent). Am niedrigsten lag der VĂ€teranteil 2024 - ebenfalls wie im Vorjahr - im Saarland (20,6 Prozent). Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2024 unverĂ€ndert bei 14,8 Monaten. Die von MĂ€nnern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten dagegen deutlich kĂŒrzer und im Vergleich der vergangenen Jahre praktisch konstant (2023: 3,7 Monate; 2022: 3,6 Monate).


