Putin, Verhandlungen

Putin schlÀgt direkte Verhandlungen mit der Ukraine in Istanbul vor

11.05.2025 - 08:34:41

Russlands PrÀsident Wladimir Putin hat direkte GesprÀche zwischen Russland und der Ukraine am 15.

Mai in Istanbul vorgeschlagen. Er erklĂ€rte, Russland sei zu "ernsthaften Verhandlungen ohne Vorbedingungen" bereit und schlug vor, bereits am kommenden Donnerstag in der tĂŒrkischen Metropole zu beginnen. Die GesprĂ€che sollten darauf abzielen, die "tiefen Ursachen" des Konflikts zu beseitigen, so Putin. Er schloss nicht aus, dass in diesen GesprĂ€chen auch eine neue Waffenruhe vereinbart werden könnte. Die Ukraine und ihre europĂ€ischen UnterstĂŒtzer der sogenannten "Koalition der Willigen" hatten zuvor Russland mit UnterstĂŒtzung von US-PrĂ€sident Donald Trump zu einer 30-tĂ€gigen bedingungslosen Waffenruhe ab Montag aufgerufen und andernfalls mit "massiven neuen Sanktionen" gedroht. Putin ging auf diese Aufforderung nicht direkt ein.

Er sagte, dass es nicht Russland gewesen sei, das die Verhandlungen im Jahr 2022 abgebrochen habe, sondern Kiew. Der russische PrĂ€sident fĂŒgte hinzu, dass die Entscheidung nun bei der ukrainischen Seite und ihrer FĂŒhrung liege, die sich seiner Meinung nach von persönlichen politischen Ambitionen leiten ließe. Zuvor war die von Russland erklĂ€rte dreitĂ€gige Waffenruhe in der Ukraine zu Ende gegangen. Putin hatte angesichts der Gedenkfeiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau einseitig eine dreitĂ€gige Waffenruhe verkĂŒndet, die um Mitternacht in der Nacht zu Donnerstag in Kraft trat. Kiew stimmte der Feuerpause nicht zu und fordert eine 30-tĂ€gige Feuerpause. Ein US-Vorschlag sieht ebenfalls eine 30-tĂ€gige Waffenruhe vor. Der Kreml hatte mitgeteilt, er wolle den Vorschlag fĂŒr eine 30-tĂ€gige Ukraine-Waffenruhe prĂŒfen, wies jedoch darauf hin, dass es sinnlos sei, Moskau "unter Druck zu setzen".

@ dts-nachrichtenagentur.de