Sudan, Gesundheit

Rotes Kreuz: Lage im Sudan eine der schlimmsten weltweit

14.04.2026 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor der in Berlin am Mittwoch stattfindenden Geberkonferenz zum Sudan hat DRK-PrÀsident Hermann Gröhe ein verheerendes Bild der Lage in dem afrikanischen Land gezeichnet."Die humanitÀre Lage in Sudan ist eine der schlimmsten weltweit und das seit mehreren Jahren.

Hermann Gröhe (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das Leid, von dem unsere Schwestergesellschaft berichtet, ist unvorstellbar", sagte der PrÀsident des Deutschen Roten Kreuzes den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Rund 33 Millionen Menschen seien auf humanitÀre Hilfe angewiesen, rund 13 Millionen seien auf der Flucht.

Über die Sudan-Konferenz sagte Gröhe: "Die Menschen in Sudan brauchen nicht nur mehr Aufmerksamkeit sowie Schutz und Sicherheit. Auch mehr UnterstĂŒtzung ist dringend erforderlich. Deshalb bedauern wir es sehr, wenn uns die Halbierung der Mittel im Bundeshaushalt fĂŒr humanitĂ€re Hilfe sogar dazu zwingt, unsere Hilfe auch in diesem so krisengeplagten Land zurĂŒckzufahren."

Drei Jahre nach Beginn des Konflikts seien dessen Folgen fast ĂŒberall im Land zu sehen und zu spĂŒren, heißt es in einer ErklĂ€rung des DRK. Das DRK arbeite eng mit seiner Schwestergesellschaft, dem Sudanesischen Roten Halbmond (SRH), zusammen, der schon 8,3 Millionen Menschen mit Nothilfe erreichen konnte. Es mangele an einer ausreichenden Gesundheitsversorgung, NotunterkĂŒnften, sauberem Wasser und Lebensmitteln. Bereits 22 Mitarbeiter des SRH seien seit dem Beginn des Konflikts vor drei Jahren im Einsatz ums Leben gekommen.

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