Ăber 4.500 unerlaubte Einreisen wĂ€hrend EM
10.07.2024 - 14:21:01Darunter auch 346 Menschen, die zuvor abgeschoben und mit einer Wiedereinreisesperre belegt wurden. ZusĂ€tzlich hat die Polizei nach Auskunft des Bundesinnenministeriums 603 offene Haftbefehle vollstreckt, 86 gewaltbereiten Hooligans die Einreise verwehrt und 150 Schleuser vorlĂ€ufig festgenommen. Im selben Zeitraum gab es 85 Fahndungstreffer mit BezĂŒgen zur politisch-motivierten KriminalitĂ€t - unter anderem aus dem islamistischen Spektrum. "Bei unseren vorĂŒbergehenden Grenzkontrollen sind bereits viele Haftbefehle vollstreckt und Hooligans an der Einreise gehindert worden. Das zeigt: Es ist gut, dass wir wĂ€hrend der EM auch an den Grenzen zu DĂ€nemark, den Benelux-Staaten und Frankreich kontrollieren", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Sendern. Die Grenzkontrollen hat das Bundesinnenministerium vorĂŒbergehend zum Anlass der FuĂball-Europameisterschaft angeordnet. "Nach der EM wird es wie bisher Kontrollen an unseren sĂŒdlichen und östlichen Grenzen geben, wo wir die Schleuserrouten durchkreuzen und irregulĂ€re Migration begrenzen", so Faeser. Aus sicherheits- und migrationspolitischen ErwĂ€gungen werden die Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien und zur Schweiz bis zum 15. Dezember 2024 verlĂ€ngert. An der Grenze zu Ăsterreich finden die Kontrollen bis einschlieĂlich 11. November 2024 statt. An den Grenzen zu Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlanden und DĂ€nemark finden nach EM wieder die sogenannten Schleierfahndungen statt, also stichprobenartige ĂberprĂŒfungen.


