Senioren-Union, PrÀsenz

Senioren-Union will stÀrkere PrÀsenz von 20. Juli 1944 im Lehrplan

19.07.2024 - 11:21:42

Zum 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler fordert die Senioren-Union von der Bundesregierung, den 20.

Juli 1944 stĂ€rker im kollektiven Bewusstsein zu verankern. Der 20. Juli stehe fĂŒr den mutigen Widerstand einer kleinen Minderheit gegen das NS-Regime und verdiene daher "ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Gedenkens", sagte der Chef der Senioren-Union Fred-Holger Ludwig am Freitag. Neben der Errichtung eines europĂ€ischen Denkmals sowie der Förderung des 20. Juli als nationalen Gedenktag fordert die Senioren-Union auch finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr Bildungsprojekte und stĂ€rkere PrĂ€senz im Schulunterricht. "Sorgen Sie dafĂŒr, dass die Geschichte des 20. Juli 1944 und der deutsche Widerstand gegen Hitler fest in den LehrplĂ€nen der Schulen verankert wird", heißt es im Appell der Senioren-Union. Auch die wissenschaftliche Forschung zum Thema mĂŒsse stĂ€rker gefördert werden. Das Attentat vom 20. Juli 1944 gilt als der bedeutendste Umsturzversuch des militĂ€rischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus.

Hitler ĂŒberlebte jedoch die Explosion einer von Claus Schenk Graf von Stauffenberg deponierten Sprengladung im sogenannten FĂŒhrerhauptquartier Wolfsschanze mit leichten Verletzungen. Stauffenberg und ĂŒber 200 Mitverschwörer wurden hingerichtet.

@ dts-nachrichtenagentur.de