LeBron James startet bei Philadelphia in seine 24. NBA-Saison
Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 10:09 Uhr | dpa, AD HOC NEWSJames’ neue Station und alte Rekorde
- LeBron James beginnt seine 24. NBA-Saison bei den Philadelphia 76ers.
- Der Saisonauftakt führt Philadelphia am Mittwoch zu Titelverteidiger New York Knicks.
- James hält mit 43.440 Punkten und 1.622 Partien zwei NBA-Bestmarken.
LeBron James startet 24. NBA-Saison bei Philadelphia
LeBron James geht mit 41 Jahren für die Philadelphia 76ers in seine 24. NBA-Saison. Der neue Club soll mit dem Superstar, Joel Embiid, Tyrese Maxey und Jaylen Brown um den Titel spielen.
James setzt auf Philadelphia
Zum Auftakt gastieren die 76ers am Mittwoch um 1.30 Uhr MESZ beim Titelverteidiger New York Knicks. James sagte, er wolle nicht in der zweiten Runde ausscheiden und sei überzeugt, Philadelphia zu einem Meisterteam machen zu können.
Die Eastern Conference gilt als offen. Neben New York werden Boston, Detroit sowie mit Einschränkungen Orlando und Miami als Anwärter auf die Finalteilnahme genannt.
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James baut seine Rekordbilanz aus
James hat bislang 43.440 Punkte erzielt und 1.622 Partien absolviert. Damit liegt er bei Punkten und Einsätzen vor Kareem Abdul-Jabbar, dessen frühere Bestmarken bei 38.387 Punkten und weniger Spielen lagen.
Seine Vielseitigkeit erklärt, warum James auch im hohen Alter konkurrenzfähig bleibt. Neben dem Scoring prägen Passspiel, Übersicht, Kraft und Ausdauer sein Spiel; ein Zweijahresvertrag macht eine 25. NBA-Saison 2027/28 wahrscheinlich.
Der Titel bleibt das zentrale Argument
James gewann vier Meisterschaften: 2012 und 2013 mit Miami, 2016 mit Cleveland und 2020 mit den Los Angeles Lakers. Besonders gewichtig ist der Titel von 2016, als Cleveland nach einem 1:3-Rückstand die Finalserie gegen Golden State mit 4:3 gewann.
Jordans Finals bleiben unerreicht
Michael Jordan gewann alle sechs NBA-Finals, in denen er antrat. James erreichte dagegen zehn Endspiele, verlor aber sechs davon; besonders die Niederlage Miamis gegen Dallas 2011 gilt als Schwachpunkt seiner Bilanz.
Jordan dominierte mit Chicago die NBA der 1990er Jahre und erzielte 32.292 Punkte. James führt wegen seiner deutlich längeren Karriere in den absoluten Rankings, während Jordan bei Punkten pro Spiel und Playoff-Scoring klarere Spitzenwerte vorweisen kann.
LeBron James’ 24. NBA-Saison markiert eine außergewöhnliche Verbindung aus sportlicher Langlebigkeit, Rekordjagd und Teambedeutung. Seit seinem Debüt 2003 hat sich die Liga mehrfach verändert: Spieltempo, Dreipunktwurf und Belastungssteuerung prägen den modernen Basketball stärker als zu Michael Jordans aktiver Zeit. James’ Stärke liegt deshalb nicht allein in der Punktzahl, sondern auch darin, dass er sein Spiel an veränderte körperliche Voraussetzungen angepasst hat.
Der Wechsel zu Philadelphia verschiebt zugleich die Bewertung seiner späten Karriere. Die 76ers verbinden mit James Erfahrung und Spielübersicht mit der Qualität von Joel Embiid, Tyrese Maxey und Jaylen Brown. Für James bietet sich damit eine weitere Gelegenheit, einen Titel mit einem vierten Club zu gewinnen. Ein solcher Erfolg würde seine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit unterstreichen, könnte aber die zentrale Schwäche seiner Bilanz nicht beseitigen: die sechs verlorenen NBA-Finals.
Jordan bleibt der Maßstab
Jordan verfügt mit sechs Finalsiegen ohne Niederlage über das prägnanteste Argument der Debatte. James führt dagegen bei Langlebigkeit und absoluten Karrierestatistiken deutlich. Für Leser und Fans bedeutet die neue Saison daher weniger eine endgültige Entscheidung als eine weitere Vergleichsfolie: Jede Partie kann James’ historische Rekorde ausbauen, während die Titelchance der 76ers über die sportliche Einordnung seiner 24. Saison mitentscheidet.
