DHB, Testspiel

Heftige Abreibung: DHB-Team geht gegen DĂ€nemark unter

15.05.2026 - 21:01:47 | dpa.de

Acht Monate vor der Heim-WM sind die deutschen Handballer chancenlos gegen DĂ€nemarks Überflieger. In Juri Knorr und Andreas Wolff schwĂ€cheln zwei LeistungstrĂ€ger. Das RĂŒckspiel steigt Sonntag.

  • Alfred Gislason hat als Bundestrainer noch nie gegen DĂ€nemark gewonnen. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
    Alfred Gislason hat als Bundestrainer noch nie gegen DĂ€nemark gewonnen. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
  • TorhĂŒter Andreas Wolff erwischte im Test gegen DĂ€nemark einen rabenschwarzen Tag. (Archivbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa
    TorhĂŒter Andreas Wolff erwischte im Test gegen DĂ€nemark einen rabenschwarzen Tag. (Archivbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa
  • DĂ€nemarks Mathias Gidsel von den FĂŒchsen Berlin gilt als bester Handballer der Welt. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
    DĂ€nemarks Mathias Gidsel von den FĂŒchsen Berlin gilt als bester Handballer der Welt. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
  • Alfred Gislason hat als Bundestrainer noch nie gegen DĂ€nemark gewonnen. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
    Alfred Gislason hat als Bundestrainer noch nie gegen DĂ€nemark gewonnen. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
  • TorhĂŒter Andreas Wolff erwischte im Test gegen DĂ€nemark einen rabenschwarzen Tag. (Archivbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa
    TorhĂŒter Andreas Wolff erwischte im Test gegen DĂ€nemark einen rabenschwarzen Tag. (Archivbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa
  • DĂ€nemarks Mathias Gidsel von den FĂŒchsen Berlin gilt als bester Handballer der Welt. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
    DĂ€nemarks Mathias Gidsel von den FĂŒchsen Berlin gilt als bester Handballer der Welt. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
  • Gehörte zu den besten Spielern im DHB-Team: Nils Lichtlein. - Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
    Gehörte zu den besten Spielern im DHB-Team: Nils Lichtlein. - Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
  • Nur wenige Paraden: Andreas Wolff wurde frĂŒh durch David SpĂ€th ersetzt.  - Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
    Nur wenige Paraden: Andreas Wolff wurde frĂŒh durch David SpĂ€th ersetzt. - Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Alfred Gislason hat als Bundestrainer noch nie gegen DĂ€nemark gewonnen. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa TorhĂŒter Andreas Wolff erwischte im Test gegen DĂ€nemark einen rabenschwarzen Tag. (Archivbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa DĂ€nemarks Mathias Gidsel von den FĂŒchsen Berlin gilt als bester Handballer der Welt. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa Alfred Gislason hat als Bundestrainer noch nie gegen DĂ€nemark gewonnen. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa TorhĂŒter Andreas Wolff erwischte im Test gegen DĂ€nemark einen rabenschwarzen Tag. (Archivbild) - Foto: Sina Schuldt/dpa DĂ€nemarks Mathias Gidsel von den FĂŒchsen Berlin gilt als bester Handballer der Welt. (Archivbild) - Foto: Soeren Stache/dpa Gehörte zu den besten Spielern im DHB-Team: Nils Lichtlein. - Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa Nur wenige Paraden: Andreas Wolff wurde frĂŒh durch David SpĂ€th ersetzt.  - Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

So wird es nichts mit der Gold-Mission bei der Heim-WM. Das wusste auch Spielmacher Juri Knorr, der nach der nĂ€chsten Klatsche gegen DĂ€nemarks Handball-Macht ernĂŒchtert ĂŒber das Parkett schlurfte. Acht Monate vor dem Winter-Highlight im eigenen Land hat das DHB-Team sein rot-weißes Trauma nicht ĂŒberwinden können und war beim 28:36 (13:21) im Testspiel in Kopenhagen chancenlos. 

«Wir haben eine sehr gute Abwehr gehabt die ganze Zeit. In der ersten Halbzeit haben wir aber viel zu viele FehlwĂŒrfe gehabt. Viele klare Chancen, die wir nicht genutzt haben. Und wir haben auch die TorhĂŒterleistung nicht bekommen», monierte Bundestrainer Alfred Gislason bei ProSieben. Auf die zweite Halbzeit, in der sein Team den RĂŒckstand zwischenzeitlich auf drei Tore verkĂŒrzte, sei er dennoch stolz. 

Letzter Sieg gegen DĂ€nemark vor zehn Jahren

Beste deutsche Werfer waren Miro Schluroff, Juri Knorr und Renars Uscins mit je vier Toren. DĂ€nemarks dreimaliger Welthandballer Mathias Gidsel kam auf zehn Treffer. «In der entscheidenden Phase haben wir wieder die ein, zwei Fehler zu viel gemacht», monierte TorhĂŒter David SpĂ€th, der einen enttĂ€uschenden Andreas Wolff frĂŒh ersetzt hatte.

FĂŒr die DHB-Auswahl setzte sich die inzwischen zehn Jahre andauernde Leidenszeit gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister schmerzhaft fort. Diesmal spielte DĂ€nemark keineswegs wie eine Übermannschaft, aber eine teils katastrophale erste Halbzeit kostete Deutschland ein besseres Ergebnis. Am Sonntag (15.30 Uhr) stehen sich beide Teams in Köln erneut gegenĂŒber. 

Knorr und Wolff mit schlechter Leistung

Nach Hochgeschwindigkeits-Handball in den ersten Minuten leistete sich Deutschland zu viele FehlwĂŒrfe und scheiterte immer wieder an DĂ€nemarks TorhĂŒter Emil Nielsen. Auch dank zweier Gidsel-Tore setzte sich der Favorit auf 6:3 ab. Weil sich die Hausherren in der Folge ungewohnt viele Abspielfehler erlaubten, hatte das DHB-Team dennoch mehrere Chancen zum Ausgleich. 

Die Partie wirkte in vielerlei Hinsicht wie ein klassisches Testspiel: viele Patzer, viele Experimente. So setzte Deutschland hĂ€ufiger als sonst auf das Sieben-gegen-Sechs, bei dem der TorhĂŒter zugunsten eines siebten Feldspielers vom Parkett genommen wird. Doch auch diese taktische Variante verpuffte und plötzlich lag man 8:14 hinten. TorhĂŒter Wolff war ĂŒberhaupt kein Faktor und musste den Platz noch vor der Pause fĂŒr SpĂ€th rĂ€umen.

Auch Spielmacher Juri Knorr erzielte zunĂ€chst nur ein Tor bei vier Versuchen, steigerte sich dann nach der Pause. «Wir haben unheimlich viele freie WĂŒrfe liegen lassen. Dazu kommen noch ein paar echt leichte technische Fehler», monierte Ex-NationaltorhĂŒter Silvio Heinevetter in der Halbzeit bei ProSieben. 

DHB-Premiere fĂŒr Linksaußen

Nach Wiederanpfiff blieb Nielsen der Mann des Spiels und stand nach 37 Minuten bereits bei 14 Paraden. Trotzdem prĂ€sentierte sich Deutschland angefĂŒhrt von Uscins nun treffsicherer. Die Abwehr stand kompakter, sodass die Skandinavier deutlich hĂ€rter fĂŒr ihre Tore arbeiten mussten. 

Linksaußen Vincent BĂŒchner kam zu seinem DebĂŒt und verkĂŒrzte auf 23:26. Auch SpĂ€th kam im Tor zu sehenswerten Paraden. Doch die Hypothek aus der ersten Halbzeit war zu groß - und der RĂŒckstand wurde wieder grĂ¶ĂŸer.

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