Berlin, Krimi

Berlin fĂŒhrt nach Krimi in Bremerhaven im DEL-Finale mit 2:1

21.04.2024 - 19:27:54

Die EisbÀren Berlin benötigen noch zwei Siege zum Gewinn der Eishockey-Meisterschaft. Die Entscheidung in Spiel drei fÀllt erstmals in der Finalserie in der VerlÀngerung.

Die EisbĂ€ren Berlin sind in der Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft bei den Fischtown Pinguins erstmals in FĂŒhrung gegangen. Der Rekordchampion gewann das dritte Match in Bremerhaven nach zweimaliger VerlĂ€ngerung mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0). Mit 98 Minuten war es das lĂ€ngste Finalspiel der DEL-Geschichte. 

Berlin benötigt noch zwei Erfolge fĂŒr den zehnten Titel. Am Dienstag (19.30 Uhr/MagentaSport und DF1) findet in der Hauptstadt das vierte Match des bislang hochklassigen Playoff-Finals statt.

Die Berliner nahmen trotz des Ausfalls von Nationalspieler Marcel Noebels den Schwung des 5:3-Erfolgs zwei Tage zuvor mit an die Nordsee. Mit seinem fĂŒnften Playofftreffer schoss Ty Ronning in einem Spiel mit wenigen Unterbrechungen die GĂ€ste mit 1:0 in FĂŒhrung (17. Minute). 

Bremerhaven hatte vor 4639 Zuschauern in der ausverkauften Arena mit den schnellen EisbĂ€ren-Spielern um Lean Bergmann große Probleme. Strafzeiten der Berliner brachten die Pinguins zurĂŒck ins Spiel. Mit zwei Akteuren mehr auf dem Eis traf Alex Friesen zum 1:1 (22.). Einmal mehr konnte das Team von Trainer Thomas Popiesch in der Finalserie einen RĂŒckstand ausgleichen.

Die Mannschaft von Trainer Serge Aubin drĂŒckte nach dem 1:1 mit Macht auf die erneute FĂŒhrung. Doch Bremerhavens Keeper Kristers Gudlevskis rettete mehrfach. Der Lette zeigte mit mehreren Paraden, warum er in der regulĂ€ren Saison zum besten TorhĂŒter in der Deutschen Eishockey Liga gewĂ€hlt wurde.

In einem spannenden Schlussdrittel musste sich auch Berlins Schlussmann Jake Hildebrand einige Male auszeichnen. Da auch Gudlevskis fehlerlos blieb, ging es erstmals in dieser Finalserie in die VerlÀngerung. 

Dort ĂŒberragte der Pinguins-Keeper erneut mehrfach. Gegen den Schuss von Berlins Yannick Veilleux war er allerdings machtlos (98.). 

@ dpa.de