HĂŒrzeler mit VerstĂ€ndnis fĂŒr enttĂ€uschte St.-Pauli-Fans
16.06.2024 - 10:08:54Nach dem Wechsel zum englischen Club Brighton & Hove Albion hat Trainer Fabian HĂŒrzeler VerstĂ€ndnis fĂŒr den Frust einiger Fans des FC St. Pauli geĂ€uĂert.
«Den Verein zu verlassen, war eine der schwierigsten Entscheidungen ĂŒberhaupt. Ich verstehe, dass viele von euch enttĂ€uscht sind und möchte euch versichern, dass ich diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen habe», teilte der 31-JĂ€hrige auf Instagram mit.
Am Samstagabend hatten der Zweitliga-Meister aus Hamburg und der Premier-League-Club den zuvor erwarteten Wechsel von HĂŒrzeler an die englische SĂŒdkĂŒste bekanntgegeben. In sozialen Netzwerken hatten viele Nutzer und Fans der Hanseaten enttĂ€uscht reagiert. «Ich entscheide mich nicht gegen etwas, sondern fĂŒr etwas Neues. FĂŒr eine sehr groĂe Herausforderung und Chance. Den FC St. Pauli und seine unglaubliche Gemeinschaft werde ich unabhĂ€ngig davon immer in meinem Herzen tragen», schrieb HĂŒrzeler weiter.
HĂŒrzeler hatte den Hamburger Club von einem Abstiegskandidaten zu einem Top-Team der 2. Liga geformt. In der vergangenen Saison gelang ihm mit St. Pauli der Aufstieg in die Bundesliga. Der junge Coach unterschrieb in Brighton einen Vertrag bis Sommer 2027. Am 2. Juli soll er offiziell bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Einen Nachfolger bei den Hanseaten gibt es noch nicht.
Nachfolger steht noch nicht fest
St. Paulis PrĂ€sident Oke Götllich sieht im Abgang von HĂŒrzeler zum englischen Erstligisten auch einen «Beleg fĂŒr die gute Arbeit» im Club. Damit meinte er vor allem das Wirken von Sportchef Andreas Bornemann. «Der Abgang von Fabian ist ein Verlust fĂŒr den Verein, aber auch die BestĂ€tigung unseres Weges, uns durch Transfererlöse sukzessive weiterzuentwickeln», sagte er in einer Mitteilung des Clubs nach der Bekanntgabe des Wechsels.
Zwar verliert der Zweitliga-Meister den Trainer hinter dem erfolgreichen Aufstiegsteam. Doch der Kiez-Club kassiert eine Summe, die mehreren Medienberichten zufolge im hohen siebenstelligen Bereich liegt. Das wĂŒrde der höchste Transfererlös sein, den der Verein je erhalten hat. Zur Ablöse vereinbarten beide Clubs Stillschweigen. Es gibt aktuell noch keine Entscheidung bezĂŒglich der Nachfolge. Zuletzt wurden unter anderem Christian Eichner vom Karlsruher SC und Daniel Thioune von Fortuna DĂŒsseldorf aus der 2. Liga als Kandidaten auf die Nachfolge genannt.





