Freiburg hÀlt Anschluss an EuropapokalplÀtze
20.01.2024 - 17:38:04Dank Vincenzo Grifo und Roland Sallai hat sich der SC Freiburg den erhofften Heimsieg zum RĂŒckrundenauftakt der FuĂball-Bundesliga gesichert. Das unterhaltsame Baden-Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim gewannen die Freiburger 3:2 (1:0) und wahrten damit den Anschluss an die EuropapokalplĂ€tze.
In seinem 250. Pflichtspiel fĂŒr die Freiburger glĂ€nzte Grifo dabei als Vorbereiter des Treffers von Lucas Höler (36. Minute) und als TorschĂŒtze. Mit einer feinen Aktion erzielte der Offensivspieler vor 33.600 Zuschauern das zwischenzeitliche 2:0 (55.).Â
In der turbulenten zweiten Halbzeit reichte das aber noch nicht zum Erfolg: Wout Weghorst (57.) und Maximilian Beier (77.) sorgten fĂŒr den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Sallai lieĂ die Gastgeber doch noch jubeln (85.). Kurz zuvor hatte Verteidiger Manuel Gulde auf Seiten des Sport-Clubs Gelb-Rot gesehen (82.). Die Freiburger bauten den Vorsprung in der Tabelle auf den badischen Rivalen mit ihrem Erfolg auf vier Punkte aus.Â
Der weitergehende Protest der Fanszene in deutschen FuĂballstadien gegen den geplanten Investoren-Einstieg bei der Deutschen FuĂball Liga (DFL) sorgte anfangs fĂŒr ungewohnte Stimmung: Anders als die Freiburger beteiligten sich die Hoffenheimer nicht am Stimmungsboykott und waren dadurch bei Gemurmel und teils Pfiffen prominent zu hören. Nach zwölf Minuten bestimmten dann die Heimfans die AtmosphĂ€re. Es flogen allerdings zunĂ€chst einmal GegenstĂ€nde in den Freiburger Strafraum, dazu schallten SchmĂ€hgesĂ€nge gegen die DFL durchs Stadion.
Kramaric verpasst Chance zur TSG-FĂŒhrung
Nach einer kurzen Spielunterbrechung, in der Ordner den Rasen wieder freirĂ€umten, bot sich Hoffenheims Andrej Kramaric wenige Meter vor dem Tor die erste groĂe Möglichkeit und beste GĂ€stechance der ersten HĂ€lfte. Sein Abschluss war aber zu harmlos und kein Problem fĂŒr SC-Keeper Noah Atubolu (17.).Â
Auf der Gegenseite zwang kurz darauf Vincenzo Grifo Hoffenheims TorhĂŒter Oliver Baumann mit einem Schlenzer zur Parade. FĂŒr beide Akteure war es ein besonderes Spiel gegen ihren jeweiligen Ex-Verein: Baumann bestritt sein 350. Pflichtspiel im Trikot der TSG â Grifo sein 250. Pflichtspiel fĂŒr den Sport-Club.
Der offensive Mittelfeldspieler war dann entscheidend an der Freiburger FĂŒhrung beteiligt. Der Torjubel wurde allerdings zunĂ€chst jĂ€h gestoppt, das Gespann um Schiedsrichter Sascha Stegemann hatte bei Hölers Treffer zunĂ€chst auf Abseits entschieden. Erst nach dem Videobeweis durften die Gastgeber die FĂŒhrung feiern â Hölers Direktabnahme nach Grifos Flanke zĂ€hlte doch. Nur drei Minuten spĂ€ter hĂ€tte Höler sogar erhöhen können. Doch es blieb bei der knappen Freiburger FĂŒhrung zur Pause.Â
Nur kurze Freude ĂŒber Zwei-Tore-Vorsprung
Dass Hoffenheims Florian Grillitsch, der wie schon beim 0:3 gegen die Bayern in der Abwehrreihe agierte, sich knapp zehn Minuten nach dem Seitenwechsel im Spielaufbau einen Ballverlust leistete, ermöglichte den nĂ€chsten Freiburger Treffer. Grifo narrte die Hoffenheimer Defensive und vollstreckte ins lange Eck. Die Freude ĂŒber den Zwei-Tore-Vorsprung wĂ€hnte aber nur kurz. Weghorsts Anschluss nach einem Zusammenspiel mit Maximilian Beier sorgte sogleich wieder fĂŒr Spannung und fĂŒr eine teils wilde zweite HĂ€lfte.
Mit einem Dreifach-Wechsel wollte Hoffenheims Trainer Pellegrino Matarazzo weiter fĂŒr Belebung sorgen. Und die GĂ€ste entwickelten tatsĂ€chlich mehr Druck. Beier sorgte sehenswert fĂŒr den Ausgleich. Doch den umjubelten Schlusspunkt erzielte Sallai.


