Medienbericht: Zehn VorschlÀge gegen Gewalt in Stadien
18.09.2024 - 17:36:26Das PrĂ€sidium des Deutschen FuĂball-Bundes (DFB) entscheidet einem Medienbericht zufolge an diesem Freitag ĂŒber zehn VorschlĂ€ge gegen Gewalt und Pyrotechnik in Stadien. Wie die «Sport Bild» berichtete, soll es um die Bereiche PrĂ€vention, EindĂ€mmung und Sanktion gehen. Ăber die endgĂŒltigen PlĂ€ne soll dann beim Sicherheitsgipfel zwischen Politik, Deutscher FuĂball Liga (DFL) und DFB Mitte Oktober in MĂŒnchen beraten werden.
«Es bedarf konkreter EinzelmaĂnahmen zur PrĂ€vention, EindĂ€mmung und zielgerichteter Sanktionierung von VorfĂ€llen», teilte die DFL auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Empfehlungen kommen von der AG Stadionsicherheit
Der DFB hatte auf Anregung der DFL-Vertreter in seinem PrĂ€sidium schon im Dezember 2023 eine AG Stadionsicherheit einberufen. Von der AG seien die Empfehlungen ĂŒber viele Monate erarbeitet worden, «um das Stadionerlebnis weiterhin sicher zu halten».Â
Zu den konkreten VorschlĂ€gen machte die DFL allerdings keine Angaben. Laut dem Bericht in der «Sport Bild» gehören sogenannte Geisterspiele nicht zu den MaĂnahmen, die der Politik vorgeschlagen werden. Der ARD-«Sportschau» zufolge schlĂ€gt die AG auch ein dreijĂ€hriges Pilotprojekt fĂŒr das kontrollierte Abbrennen von Pyrotechnik vor. Dabei sollen demnach Veranstalter, Stadt, Polizei und Feuerwehr einbezogen werden.
Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hatte in einem Interview der «Sport Bild» eine «massive Distanzierung der Profiklubs von Gewalt und Pyrotechnik» gefordert und mit Geisterspielen gedroht, falls der FuĂball das Problem nicht in den Griff bekomme. Zugleich brachte der CSU-Politiker die EinfĂŒhrung von personalisierten Tickets in der Bundesliga, vermehrte Stadionverbote fĂŒr Randalierer und SpielabbrĂŒche sowie PunktabzĂŒge fĂŒr Vereine ins Spiel. Bei dem Gipfel erwartet der Vorsitzende der Sportministerkonferenz konkrete VorschlĂ€ge vonseiten der DFL und des DFB fĂŒr mehr Sicherheit in den Stadien.


