Bundesliga, Deutschland

Bayern siegt sich zum Europarekord - RB demütigt Wagners FCA

25.10.2025 - 17:47:45 | dpa.de

Der FC Bayern ist weiterhin nicht zu stoppen. Beim Tabellenletzten in Gladbach aber haben die Münchner Mühe. Anders ergeht es Verfolger Leipzig beim Kantersieg im Augsburg. Wolfsburg atmet auf.

  • Augsburg-Youngster Noahkai Banks ist nach der Klatsche gegen Leipzig bedient. - Bild: Harry Langer/dpa
    Augsburg-Youngster Noahkai Banks ist nach der Klatsche gegen Leipzig bedient. - Bild: Harry Langer/dpa
  • Bayerns Joshua Kimmich jubelt über sein Führungstor in Mönchengladbach. - Bild: Marius Becker/dpa
    Bayerns Joshua Kimmich jubelt über sein Führungstor in Mönchengladbach. - Bild: Marius Becker/dpa
Augsburg-Youngster Noahkai Banks ist nach der Klatsche gegen Leipzig bedient. - Bild: Harry Langer/dpa Bayerns Joshua Kimmich jubelt über sein Führungstor in Mönchengladbach. - Bild: Marius Becker/dpa

Der FC Bayern hat seine makellose Siegesserie fortgesetzt und einen Europarekord bejubelt. Die Münchner schlugen Borussia Mönchengladbach 3:0 (0:0) und festigten durch den achten Sieg die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga. Über alle Wettbewerbe holten die Bayern sogar 13 Siege in 13 Spielen - so ein Saisonstart war in den großen europäischen Ligen nur der AC Mailand im Herbst 1992 gelungen.

Auf dem zweiten Tabellenrang behauptet sich RB Leipzig, das in Augsburg einen famosen 6:0-Sieg bejubelte. Eintracht Frankfurt feierte gegen St. Pauli ebenso einen Heimsieg (2:0) wie die TSG Hoffenheim gegen den 1. FC Heidenheim (3:1). Tief durchschnaufen konnte der kriselnde VfL Wolfsburg, der sich beim Hamburger SV zu einem 1:0-Auswärtserfolg kämpfte.

Bayern müht sich in Überzahl erstaunlich lange

Ab der 19. Minute spielten die Bayern in Überzahl, weil Jens Castrop nach einem heftigen Foul gegen Luis Díaz Rot sah. Dann aber taten sich die Gäste gegen zehn Gladbacher doch erstaunlich schwer. DFB-Kapitän Joshua Kimmich brach den Bann (64.), kurz darauf erhöhte Raphael Guerreiro auf 2:0 (70.). Als zu allem Borussen-Überfluss dann auch noch Kevin Stöger einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte (75.), war das Match praktisch entschieden.

Für den Höhepunkt des Nachmittags sorgte dann - wie schon zuletzt in der Champions League gegen Brügge - Münchens Youngster Lennart Karl. Nach seiner Einwechslung traf er per Weitschuss wunderschön in den Winkel (81.).

Augsburg und Wagner kassieren historische Heimpleite

In Augsburg ließen die Leipziger schon früh keinen Zweifel am deutlichen Erfolg. Nach den Toren von Yan Diomande (10.), Romulo (18.), Antonio Nusa (22.) und Christoph Baumgartner (38.) war die Partie gelaufen. Das Kuriose dabei: Eigentlich machten die Hausherren das Spiel - zugleich aber auch folgenschwere Fehler. RB musste nur auf Patzer warten und bei Kontern zuschlagen. Assan Ouedraogo (56.) und Castello Lukeba (65.) erhöhten.

Während Leipzig seinen zweiten Tabellenrang festigte, rutschte der FCA nach der höchsten Bundesliga-Heimniederlage und der zweithöchsten Pleite überhaupt im Oberhaus auf Platz 15. Sollte Mainz am Sonntag (17.30 Uhr) in Stuttgart gewinnen, dann finden sich die Schwaben von Coach Sandro Wagner auf dem Abstiegsrelegationsplatz wieder.

Frankfurter Reaktion nach Liverpool-Dämpfer

Auch die Frankfurter hatten in dieser Woche ihr Frusterlebnis beim 1:5 in der Champions League gegen Liverpool. Davon aber schüttelten sich die Hessen und konnten gegen St. Pauli jubeln. Jonathan Burkardt gelang ein Doppelpack (36./56.), bei beiden Treffern profitierte er von Abwehrpatzern der Hamburger.

Hoffenheim holte derweil den ersten Heimsieg der Saison: Gegen Kellerkind Heidenheim erzielten Fisnik Asllani (18.), Tim Lemperle (45.+2) und Andrej Kramaric (63.) die Tore. Stefan Schimmers Anschlusstor reichte nicht zur Aufholjagd (75.).

Hamburger Niederlage trotz Überlegenheit

Der HSV war gegen die seit Wochen kriselnden Wolfsburger eigentlich überlegen. Und dennoch feierten am Ende die Gäste. Adam Daghim nutzte eine defensive Unsicherheit der Hausherren (15.). Den Sieg hielt Torwart Kamil Grabara fest, unter anderem bei einem Foulelfmeter von Ransford Königsdorffer (45.+1).

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