DFB, GeschĂ€ftsfĂŒhrung

Rettig reagiert gelassen auf Rummenigge-Kritik

18.09.2023 - 12:41:26

Der neue DFB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Rettig nimmt zur Kenntnis, nicht der «Wunschkandidat» des FC Bayern gewesen zu sein. DFB-PrĂ€sident Bernd Neuendorf ordnet die Aufgaben der Task Force ein.

Der neue DFB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Rettig hat gelassen auf die Kritik insbesondere von Karl-Heinz Rummenigge reagiert.

«Ich habe zur Kenntnis genommen, dass ich nicht unbedingt der Wunschkandidat des FC Bayern war», sagte Rettig wĂ€hrend seiner Vorstellung beim Deutschen Fußball-Bund. «Ich kenne das belastete VerhĂ€ltnis. Wir werden den FC Bayern brauchen, es ist der bedeutendste Club. Es nutzt nichts, wenn wir uns hier auseinanderdividieren.»

Er habe vor der Bekanntgabe seiner neuen Position am Freitagvormittag deshalb versucht, mit «Herrn Hoeneß und Herrn Rummenigge» Kontakt aufzunehmen. Ob das geklappt hat, blieb offen.

Rummenigge als Aufsichtsratsmitglied bei den Bayern und Oliver Mintzlaff, der Aufsichtsratsvorsitzende von RB Leipzig, hatten am Sonntag ihren RĂŒcktritt aus der Task Force des DFB verkĂŒndet. Die Task Force sei in wichtige BeschlĂŒsse des DFB nicht eingebunden, teilweise nicht einmal informiert worden, kritisierte Rummenigge und nannte explizit die Personalie Rettig.

DFB-PrĂ€sident Bernd Neuendorf betonte am Montag, die Task Force habe nie die Kompetenz fĂŒr Entscheidungen gehabt, sondern sei als beratenes Gremium einberufen worden. Mit Mintzlaff und Rummenigge habe er nach deren ErklĂ€rung telefoniert. «Der DFB ist kein Club», sagte Neuendorf. «Es hat in diesem Gremium nicht ein einziges Mal den Wunsch gegeben, ĂŒber die GeschĂ€ftsfĂŒhrung Sport zu sprechen.»

@ dpa.de