Nationalteam, Frauen

DFB-Frauen erwarten 15.000 Fans in Bochum: Sieg muss her

26.09.2023 - 07:16:30 | dpa.de

Die DFB-Frauen prÀsentieren sich erstmals seit dem Vorrunden-Aus in Australien ihrem heimischen Publikum. Dabei stehen Alexandra Popp und Co. ziemlich unter Druck.

Vor dem Spiel gegen Island geben die DFB-Frauen beim Abschlusstraining alles. - Foto: Federico Gambarini/dpa
Vor dem Spiel gegen Island geben die DFB-Frauen beim Abschlusstraining alles. - Foto: Federico Gambarini/dpa

Die deutschen Fußballerinnen dĂŒrfen im ersten Heimspiel seit der missratenen Weltmeisterschaft in Australien mit 15.000 Zuschauern rechnen. Damit wĂ€re das Stadion in Bochum beim Nations-League-Spiel gegen Island heute (18.15 Uhr/ZDF) ausverkauft.

Die KapazitĂ€t liegt normalerweise bei 26.000 Fans, ist aber dieses Mal begrenzt. «Es freut uns wirklich, weil wir wissen, dass wir vielleicht gerade nicht den schönsten Fußball spielen, nicht so erfolgreich, aber dass trotzdem die UnterstĂŒtzung da ist», sagte Mittelfeldspielerin Sydney Lohmann vom FC Bayern MĂŒnchen. «Wir wĂŒrden es natĂŒrlich gerne mit einem Sieg zurĂŒckzahlen.» 

Bundestrainerin wird erneut vertreten

Ein Erfolg ist fĂŒr die Vize-Europameisterinnen um Alexandra Popp auch dringend nötig: Nach dem 0:2 zum Auftakt in DĂ€nemark kann sich das deutsche Team keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Noch eine Niederlage wĂ€re ein schwerer RĂŒckschlag im Kampf um ein Olympia-Ticket. Nur die Gruppenersten qualifizieren sich fĂŒr die Endrunde, wo lediglich zwei Tickets fĂŒr Paris 2024 vergeben werden. Gastgeber Frankreich ist als dritte europĂ€ische Auswahl gesetzt. 

«Einfach wird’s sicher nicht. Es geht uns gerade nicht alles so leicht von der Hand oder vom Fuß, aber wir werden alles geben», versprach Lohmann. In Bochum wird Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erneut von ihrer Assistentin Britta Carlson vertreten. Weil Voss-Tecklenburg erkrankt ist, wurde auch die WM-Analyse nach dem Vorrunden-Aus in Australien noch nicht abgeschlossen. Die Situation um die 55-JĂ€hrige, deren RĂŒckkehr ungewiss ist, belastet das deutsche Team.

«Der Knoten platzt im Moment nicht, das Selbstbewusstsein ist nicht das grĂ¶ĂŸte», rĂ€umte Carlson ein. Das Trainerteam versuche, aber die Mannschaft zu stĂ€rken. «Es ist wichtig, zu gewinnen, damit wir es selbst in der Hand haben, uns fĂŒr Olympia zu qualifizieren.» Die beiden nĂ€chsten Spiele der DFB-Frauen in der Gruppe 3 der Liga A finden am 27. Oktober in Sinsheim gegen Wales und am 31. Oktober in Island statt.

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