Watzke, DFL-PrÀsidiumssprecher

Watzke als DFL-PrÀsidiumssprecher bestÀtigt

03.09.2025 - 12:03:27

Hans-Joachim Watzke wird bei der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga in seinen SpitzenĂ€mtern bestĂ€tigt. Auch bei einer vieldiskutierten Personalie gibt es Einstimmigkeit.

Borussia Dortmunds GeschĂ€ftsfĂŒhrer Hans-Joachim Watzke bleibt Sprecher des PrĂ€sidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL). Der 66-JĂ€hrige wurde bei der DFL-Generalversammlung in Berlin von den Vertretern der 36 Proficlubs aus der 1. und 2. Bundesliga einstimmig ohne Gegenkandidaten in seinem Amt bestĂ€tigt. SatzungsgemĂ€ĂŸ ist er damit auch weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender der DFL GmbH, die neue Amtszeit betrĂ€gt vier Jahre.

«Ich nehme die Wahl selbstverstĂ€ndlich an, bedanke mich sehr fĂŒr das Vertrauen», sagte Watzke zu seiner Wahl.

Beim BVB scheidet er im Herbst als GeschĂ€ftsfĂŒhrer aus und strebt bei der Mitgliederversammlung im November die PrĂ€sidentschaft des Traditionsclubs an. Der SauerlĂ€nder ist durch seine Position bei der DFL auch VizeprĂ€sident des Deutschen Fußball-Bundes. Zudem ist Watzke Mitglied des Exekutivkomitees der EuropĂ€ischen Fußball-Union UEFA.

Eine Personalie mit Brisanz

Als stellvertretender PrĂ€sidiumssprecher wurde Oliver Leki vom SC Freiburg wiedergewĂ€hlt, zweiter Stellvertreter ist Oke Göttlich vom FC St. Pauli. Als PrĂ€sidiumsmitglieder wurden Jan-Christian Dreesen (FC Bayern MĂŒnchen), Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt), Steffen Schneekloth (Holstein Kiel) und Holger Schwiewagner (SpVgg Greuther FĂŒrth) per Votum bestimmt.

Bayer Leverkusens GeschĂ€ftsfĂŒhrer Fernando Carro wurde fĂŒr den Aufsichtsrat benannt. Eine Personalie mit Brisanz: Damit sitzt in dem Gremium ein Vertreter einer der Ausnahmen von der 50+1-Regel im deutschen Fußball, fĂŒr die das Bundeskartellamt Nachbesserungen gefordert hatte. Der 61-JĂ€hrige erhielt die Stimmen aller 18 Erstligaclubs.

Die Regel gibt im Kern vor, dass Investoren keine Stimmenmehrheit an den Kapitalgesellschaften von Vereinen ĂŒbernehmen können. Neben Leverkusen ist auch der VfL Wolfsburg eine Ausnahme.

@ dpa.de