Heidenheim steigt auf, HSV und Bielefeld in den Relegationen
28.05.2023 - 17:45:40 | dpa.deDer 1. FC Heidenheim hat in einem unglaublichen Aufstiegs-Finale erstmals den Sprung in die FuĂball-Bundesliga geschafft, der Hamburger SV muss dagegen erneut in die Relegation.
Heidenheim gewann durch ein Eigentor, einen StrafstoĂ und einen Treffer in der neunten Minute der Nachspielzeit nach 0:2 mit 3:2 (0:0) bei Jahn Regensburg, verdrĂ€ngte den bereits feiernden HSV noch von den AufstiegsrĂ€ngen und begleitet den SV Darmstadt 98 ins Oberhaus. Der HSV muss somit trotz des 1:0 (1:0) bei Absteiger SV Sandhausen in die Entscheidungs-Spiele gegen den Bundesliga-16. VfB Stuttgart. Regensburg steht als zweiter Absteiger fest. Heindenheim entriss Darmstadt, das 0:4 (0:0) bei der SpVgg Greuther FĂŒrth verlor, sogar noch die Meisterschaft.
In die Abstiegs-Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden muss nach dem 0:4 (0:2) beim 1. FC Magdeburg Arminia Bielefeld, das damit weiter den direkten Absturz von der ersten in die dritte Liga befĂŒrchten muss. Der 1. FC NĂŒrnberg, der zum Abschluss 1:0 (1:0) beim SC Paderborn gewann, und Eintracht Braunschweig trotz des 1:2 (0:0) bei Hansa Rostock sicherten sich den Klassenerhalt und können aufatmen.
VerfrĂŒhte Aufstiegsfeier beim HSV
Im Kampf um den Aufstieg setzte der HSV wie von Trainer Tim Walter angekĂŒndigt gleich ein Zeichen und ging bereits in der dritten Minute durch einen Treffer von Jean-Luc DompĂ© in FĂŒhrung. Und zu Beginn der 2. Halbzeit jubelten erneut die Hamburger, denn da geriet Heidenheim durch ein Tor von Prince Osei Owusu in RĂŒckstand (51.). Owusu legte sechs Minuten spĂ€ter nach, ein Eigentor von Benedikt Saller hielt Heidenheim im Spiel (58.).
Beim Abpfiff jubelten die Hamburger schon ausgelassen, Sandhausens Stadionsprecher gratulierte zum Aufstieg. Doch das Spiel in Regensburg lief noch fast zehn Minuten und der FCH glich durch einen Elfmeter von Jan-Niklas Beste aus (90.+3) und kam durch Tim Kleindienst (90.+9) tatsÀchlich noch zum Sieg. In Sandhausen herrschte Schockstarre. Nach 15 Minuten Nachspielzeit war in Regensburg Schluss und Heidenheim jubelte.
Im Tabellenkeller zeichnete sich schnell ab, dass es gegen die Arminia laufen wĂŒrde. Die Ostwestfalen hĂ€tten gewinnen mĂŒssen, um noch eine Chance auf die direkte Rettung zu haben. Doch durch Treffer von Amara CondĂ© (38.) und Baris Atik (45., Foulelfmeter) lag die Arminia schon zur Pause 0:2 zurĂŒck. NĂŒrnberg fĂŒhrte da schon durch einen Treffer von Lukas Schleimer (20.). Braunschweig war in Rostock nach der Gelb-Roten Karte gegen Anton Donkor bereits ab der 22. Minute in Unterzahl. Als erneut CondĂ© fĂŒr Magdeburg direkt nach der Pause auf 3:0 erhöhte (51.) war im Keller unabhĂ€ngig von den anderen PlĂ€tzen quasi alles entschieden. Jason Ceka legte fĂŒr den FCM nach (67.).
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