Spanien Nationaltrainer Luis de la Fuente erhält langfristigen Vertrag bis 2032
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 14:34 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente bleibt nach EM- und WM-Triumph langfristig im Amt: Der Fußball-Verband des Landes hat seinen Vertrag bis zum Jahr 2032 verlängert.
Langfristiger Kontrakt für Erfolgscoach
Der spanische Verband gab bekannt, dass der bisherige Vertrag des 63-Jährigen bis 2032 ausgedehnt wurde. Nach Berichten spanischer Medien wäre der ursprüngliche Kontrakt bis 2028 gelaufen. De la Fuente sagte bei einer Pressekonferenz, man gebe sich nicht mit den bisherigen Erfolgen zufrieden und das Beste komme erst noch. Der Trainer betonte, die Mannschaft glaube an diesen Weg.
Mehrere Großturniere im Blick
Mit der Vertragsverlängerung könnte de la Fuente Spanien bei zwei weiteren Europameisterschaften 2028 und 2032 sowie bei der Weltmeisterschaft 2030 betreuen, die teilweise im eigenen Land stattfinden soll. Bei der EM 2024 in Deutschland hatte er mit seinem Team den Titel geholt, im Juli dieses Jahres folgte der WM-Sieg im Finale gegen Titelverteidiger Argentinien. Der Erfolg in diesem Endspiel war Teil einer Serie von 38 Spielen ohne Niederlage.
Familiengedanke und Nations-League-Start
De la Fuente hob bei der Verkündung des neuen Vertrages den Zusammenhalt im Team hervor und sprach von einer „Familie“, deren Miteinander großen Stolz auslöse. Der Verband erklärte zur Verlängerung: „Die Geschichte geht weiter.“ Vor dem Start in die Nations League trifft Spanien am kommenden Samstag im Londoner Wembley-Stadion auf England, das von dem deutschen Trainer Thomas Tuchel betreut wird.
Langjährige Arbeit im Verband
Der Coach steht seit Anfang 2023 an der Spitze der A-Nationalmannschaft. Zuvor war er bereits seit Mitte 2013 im Juniorenbereich des spanischen Verbandes tätig und hatte dort mehrere Auswahlteams betreut. In seinen bisher 50 Spielen als Nationaltrainer kommt de la Fuente nach Verbandsangaben auf eine Siegquote von 76 Prozent.
Langfristige Planung beim spanischen Verband
Die Vertragsverlängerung mit Luis de la Fuente bis 2032 steht für eine ausgeprägte Kontinuität auf der wichtigsten sportlichen Position des spanischen Fußball-Verbandes. Nach dem Gewinn der Europameisterschaft 2024 in Deutschland und dem WM-Titel im Sommer dieses Jahres setzt der Verband damit ein deutliches Signal, die erfolgreiche Linie über mehrere Turnierzyklen hinweg fortzuführen. Ein Vertrag über sechs weitere Jahre geht im internationalen Vergleich über das Übliche hinaus und zeigt großes Vertrauen in die sportliche Führung.
Sportliche Dimension und Turnierplanung
Mit dem neuen Kontrakt ist de la Fuente voraussichtlich für die Turniere EM 2028, WM 2030 und EM 2032 verantwortlich, sofern es nicht zu einer vorzeitigen Trennung kommt. Damit kann er die Mannschaft über einen langen Zeitraum formen und einen klaren Spielstil festigen. Für die Spieler bedeutet dies Planungssicherheit: Perspektivspieler aus dem Juniorenbereich kennen den Trainer, der sie bereits seit vielen Jahren begleitet, und können ihren Weg in die A-Nationalmannschaft langfristig anlegen. Die beeindruckende Serie von 38 Spielen ohne Niederlage sowie eine Siegquote von 76 Prozent unterstreichen den sportlichen Stellenwert dieser Entscheidung.
Bedeutung für Fans und internationale Konkurrenz
Für die spanischen Fans steht der Schritt für Stabilität nach einer Phase wechselnder Trainer und unterschiedlicher Spielphilosophien. Die Betonung von „Familie“ und Zusammenhalt durch de la Fuente passt zu einem Trend im internationalen Fußball, der langfristige Projekte gegenüber kurzfristigen Erfolgsversuchen bevorzugt. Zugleich erhöht die Kontinuität den Druck der Konkurrenz: Andere Top-Nationen müssen sich auf ein spanisches Team einstellen, das seine Spielidee über Jahre einstudiert und immer wieder an großen Turnieren misst. Leserinnen und Leser können die Vertragsverlängerung als Hinweis darauf verstehen, dass Spanien seine Rolle als Titelanwärter bei den kommenden Großturnieren festigen will.
