Tour de France, Frankreich

Pogacar siegt am Nationalfeiertag im Zentralmassiv

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 17:23 Uhr, dpa.de

Tadej Pogacar ist auf dem Weg zu seinem fünften Tour-de-France-Sieg nicht zu stoppen. Der Weltmeister gewinnt auch die Etappe im Zentralmassiv. Überzeugen kann auch Florian Lipowitz.

Am französischen Nationalfeiertag ging es für Tadej Pogacar und Co. durch das Zentralmassiv. - Bild: Thibault Camus/AP/dpa
Am französischen Nationalfeiertag ging es für Tadej Pogacar und Co. durch das Zentralmassiv. - Bild: Thibault Camus/AP/dpa

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat auch die zehnte Etappe bei der Tour de France am Nationalfeiertag gewonnen und damit den nächsten Schritt zu seinem fünften Gesamtsieg gemacht. Der slowenische Weltmeister holte sich nach 166,6 Kilometern von Aurillac nach Le Lioran den Tagessieg im Alleingang und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung auf über drei Minuten aus. Die Plätze zwei und drei belegten auf der schweren Etappe mit sieben Bergwertungen und rund 3.800 Höhenmetern Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel und der französische Jungstar Paul Seixas.

Aber auch Florian Lipowitz präsentierte sich in starker Form, der als Vierter mit 34 Sekunden Rückstand das Ziel in 1.240 Metern Höhe erreichte. Der Vorjahresdritte konnte zwar dem Tempo von Pogacar ebenfalls nicht folgen, dafür landete er aber am Ende sogar vor dem zweimaligen Tour-Champion Jonas Vingegaard. Lipowitz konnte zwischenzeitlich sogar seinen Co-Kapitän Remco Evenepoel abhängen, der Belgier kämpfte sich aber wieder zurück. Lipowitz ist in der Gesamtwertung nun Sechster. 

24. Tour-Etappensieg für Pogacar

Für Pogacar war es bereits der dritte Etappensieg bei der Tour 2026 und der insgesamt 24. seiner Karriere. Damit rückt er in der Rekordliste nah an den viertplatzierten André Leducq (Frankreich/25) heran. Die meisten Tour-Etappen hat Ex-Weltmeister Mark Cavendish (Großbritannien/35) gewonnen.

Am Mittwoch dürfen wieder die Sprinter auf eine Massenankunft hoffen. Über 161,3 Kilometer geht es von Vichy nach Nevers fast ausschließlich über flaches Terrain. Lediglich zwei Bergwertungen der vierten Kategorie warten auf die Fahrer.

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