Fußball-WM 2026, USA Kanada Mexiko

WM 2026 in Nordamerika: Stadien, Städte, Spielorte – der große Überblick für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

17.06.2026 - 07:03:14 | ad-hoc-news.de

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird zur größten WM aller Zeiten. Unser umfassender Guide erklärt die Stadien, Gastgeberstädte und Reisebedingungen für Fans aus dem deutschsprachigen Raum – von New York bis Mexiko-Stadt.

Fußball-WM 2026, USA Kanada Mexiko, Reise und Stadien
Fußball-WM 2026, USA Kanada Mexiko, Reise und Stadien

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird nicht nur sportlich, sondern auch logistisch ein Megaereignis. Erstmals wird ein WM-Turnier in drei Ländern ausgetragen, und mit 48 teilnehmenden Teams, 16 Spielorten und riesigen Distanzen stellt das Turnier besondere Anforderungen an Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Zuschauer aus dem deutschsprachigen Raum wird die Reise zur WM 2026 damit zu einem einzigartigen Erlebnis – aber auch zu einem Projekt, das gut geplant sein will.

In diesem großen Überblick stellen wir die wichtigsten Stadien, die Gastgeberstädte sowie zentrale Reise- und Orientierungsfragen vor. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen von Fans aus dem DACH-Raum, die Flüge, Unterkünfte, Transfers und den Stadionbesuch bestmöglich kombinieren möchten. Gleichzeitig geht es um die besondere Atmosphäre in den Metropolen Nordamerikas, darum, wie sich eine WM in den USA, Kanada und Mexiko von europäischen Endrunden unterscheidet, und welche Chancen und Herausforderungen sich aus der Dreiländer-Konstellation ergeben.

Um die Dimensionen der WM 2026 zu verstehen, hilft ein Blick auf die Struktur des Turniers: 48 Mannschaften, sechs Spiele am Tag in der Vorrunde, lange Reisewege und Zeitzonen-Unterschiede zwischen der West- und der Ostküste Nordamerikas. Das hat Konsequenzen für Fans, die mehrere Spiele sehen oder verschiedenen Teams folgen möchten. Wer aus dem deutschsprachigen Raum anreist, muss sich nicht nur mit Visa- oder ESTA-Regeln auseinandersetzen, sondern auch mit Fragen zu inneramerikanischen Flügen, Bahnverbindungen, Sicherheit, Klimazonen und Stadionregeln in den einzelnen Ländern. Genau hier setzt dieser Artikel an.

Während frühere Weltmeisterschaften meist in einem relativ kompakten Land – wie Deutschland 2006, Brasilien 2014 oder Russland 2018 – stattfanden, verteilt sich die WM 2026 auf ein riesiges Gebiet mit vielen zum Teil weit voneinander entfernten Metropolen. Für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Vielfalt, aber auch mehr Entscheidungen. Jede Stadt hat ihren eigenen Charakter, jedes Stadion bietet eine eigene Geschichte. Vom Aztekenstadion in Mexiko-Stadt über die Arenen in Dallas, Atlanta oder Los Angeles bis zu den kanadischen Spielorten wie Toronto und Vancouver – die WM 2026 wird gewissermaßen ein Panorama der Fußball- und Sportkultur in Nordamerika.

Damit Fans aus dem deutschsprachigen Raum die zahlreichen Optionen besser einschätzen können, gliedert sich dieser Überblick in mehrere Themenblöcke. Zunächst geht es um die Stadien in den drei Gastgeberländern, dann um die Besonderheiten der einzelnen Städte. Es folgen Praxistipps zu Reiseformalitäten, Einreisebestimmungen und Mobilität vor Ort sowie Hinweise zur Sicherheit, zu Fanmeilen und zur TV-Übertragung in der Heimat. Abschließend wird der Blick geweitet: Was bedeutet die WM 2026 für den internationalen Fußball, und welche Rolle spielen Fans aus Europa bei einem Turnier, das bewusst auf globale Reichweite setzt?

Die WM 2026 ist zudem die erste Endrunde mit erweitertem Teilnehmerfeld, wodurch sich auch für deutschsprachige Fans neue sportliche Konstellationen ergeben. Mehr Teams aus Afrika, Asien und Nord- und Mittelamerika können für ungewohnte Duelle sorgen, exotische Fanlager in die Stadien bringen und eine Vielfalt an Fußballkulturen sichtbar machen, die in dieser Form bei früheren Turnieren kaum möglich war. Wer als Zuschauer reist, erlebt also nicht nur eine Weltmeisterschaft in Nordamerika, sondern eine WM im vielleicht globalsten Sinn des Wortes.

Für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Frage nach den wichtigsten Spielorten oft der erste Schritt bei der Planung. Viele werden versuchen, ihre Reise mit Städtezielen zu verbinden, die sie vielleicht ohnehin schon immer einmal besuchen wollten: New York, Los Angeles, Miami, San Francisco, Toronto, Vancouver oder Mexiko-Stadt. Zugleich rücken aber auch Städte in den Fokus, die im europäischen Touristenspektrum bislang weniger präsent waren, etwa Kansas City, Houston oder Philadelphia. Jede dieser Städte steht mit ihrem Stadion für ein eigenes WM-Kapitel – sportlich, kulturell und logistisch.

In den USA zählen die großen Metropolen an Ost- und Westküste zu den zentralen Pfeilern der WM 2026. Für Fans aus dem deutschsprachigen Raum sind Flüge in diese Städte oft vergleichsweise gut angebunden, was die Planung erleichtert. Beispiel New York/New Jersey: Das Stadion dort, häufig für Football-Spiele genutzt, wird für Fußball adaptiert und bietet eine riesige Kapazität. Für viele Europäer dürfte es der ideale Start- oder Endpunkt einer WM-Reise sein, da es zahlreiche transatlantische Verbindungen gibt und die Zeitverschiebung an der Ostküste leichter zu verkraften ist als an der Westküste. Auch Städte wie Boston oder Philadelphia könnten sich für Fans anbieten, die mehrere Spiele in relativ kurzer Distanz kombinieren wollen.

An der Westküste wiederum locken Städte wie Los Angeles, San Francisco oder Seattle mit einer Kombination aus Fußball, Kultur, Meer und Natur. Die Flugzeit aus dem deutschsprachigen Raum ist länger, ebenso die Zeitverschiebung, doch der Reiz, WM-Spiele mit einem Roadtrip entlang der Pazifikküste oder einem Besuch von Nationalparks zu verbinden, ist groß. Hier müssen Fans stärker abwägen, ob sie ein konzentriertes WM-Erlebnis mit wenig Ortswechseln anstreben oder das Turnier als Anlass für eine größere Nordamerika-Reise verstehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Spielplan, denn nicht jedes Stadion wird gleich viele oder gleich prominente Partien ausrichten.

Kanada ergänzt das Turnier mit Spielorten wie Toronto und Vancouver um zwei Ziele, die auch unabhängig vom Fußball eine hohe Reiseattraktivität besitzen. Toronto als größte kanadische Stadt liegt am Lake Ontario, bietet kulturelle Vielfalt, ein breites Hotelangebot und ein modernes Stadionumfeld. Vancouver wiederum lockt mit seiner Lage zwischen Pazifik und Gebirge, einem gemäßigten Klima und einer starken Outdoor-Kultur. Für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kann die Kombination aus kanadischen und US-amerikanischen Spielorten eine attraktive Route ergeben – zum Beispiel ein Start in Toronto mit anschließendem Weiterflug in die USA oder umgekehrt.

Mexiko bringt mit Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey nicht nur traditionsreiche Fußballstädte, sondern auch ein anderes Klima, eine andere Sprache und eine andere Stadtkultur ins Turnier. Das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt gilt als einer der mythischsten Orte des Weltfußballs, in dem bereits legendäre WM-Spiele stattgefunden haben. Für Fans aus dem deutschsprachigen Raum ist eine Reise dorthin ein besonderes Erlebnis, erfordert aber auch Vorbereitung: von Sprachkenntnissen über Sicherheitsaspekte bis hin zu gesundheitlichen Fragen. Wer eine Reise nach Mexiko mit der WM verbinden möchte, sollte sich im Vorfeld genauer mit den Bedingungen vor Ort befassen, denn sie unterscheiden sich in manchen Punkten deutlich von denen in den USA und Kanada.

Ein entscheidendes Thema für alle WM-Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Einreise. Die USA verlangen für viele Europäer eine elektronische Reisegenehmigung (ESTA), sofern sie im Rahmen des Visa-Waiver-Programms einreisen und touristisch unterwegs sind. Kanada nutzt ein ähnliches System mit der elektronischen Einreisegenehmigung (eTA) für Staatsangehörige bestimmter Länder. Mexiko wiederum hat eigene Visa- und Einreisebestimmungen, die je nach Staatsangehörigkeit variieren können. Fans sollten frühzeitig prüfen, welche Dokumente sie benötigen, und diese rechtzeitig beantragen. Gerade bei hoher Nachfrage rund um ein Großereignis empfiehlt es sich, nicht bis zur letzten Minute zu warten.

Über die reine Einreise hinaus spielt die Mobilität innerhalb der drei Gastgeberländer eine zentrale Rolle. Aufgrund der großen Distanzen ist der inneramerikanische Flugverkehr für viele Fans praktisch unvermeidlich, wenn sie Spiele in weit auseinanderliegenden Städten sehen möchten. In den USA gibt es ein dichtes Netz an Inlandsflügen, das während der WM voraussichtlich stark nachgefragt sein wird. Kanadas große Städte sind untereinander ebenfalls per Flugzeug gut angebunden. Wer zusätzliche Flexibilität sucht, kann in manchen Regionen auch auf Züge oder Fernbusse setzen, etwa an der Ostküste der USA oder zwischen nahe beieinander liegenden Spielorten. Dennoch gilt: Die Distanzen sind deutlich größer als bei einer WM in einem einzelnen europäischen Land, was sich in Kosten und Reisezeit niederschlägt.

Auch innerhalb der Städte selbst spielt der Verkehr eine wichtige Rolle. Viele nordamerikanische Metropolen sind auf den Autoverkehr ausgerichtet, bieten aber zugleich öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahn, Busse oder Stadtbahnen. Fans, die sich auf den Weg zum Stadion machen, sollten sich vorab über die Anbindung informieren: Liegt die Arena außerhalb des Stadtzentrums? Gibt es Shuttlebusse? Wie sind die Sicherheits- und Einlasskontrollen am Stadion organisiert? Je besser diese Fragen im Vorfeld geklärt sind, desto entspannter verläuft der Spieltag.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Unterbringung. Großereignisse wie eine Fußball-WM bringen Hotels, Hostels und Ferienwohnungen in den Spielorten regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Frühe Buchung kann hier ein entscheidender Vorteil sein – nicht nur mit Blick auf die Verfügbarkeit, sondern auch auf die Preise. In einigen Städten ist zudem mit speziellen Fan-Zonen oder temporären Unterkünften zu rechnen, etwa in Form von Fan-Camps oder stark frequentierten Stadtvierteln, in denen sich Fans aus aller Welt sammeln. Wer den Mix aus Fan-Atmosphäre und individueller Reisegestaltung sucht, kann zum Beispiel einen Teil seiner Reise im zentralen Hotel verbringen und für einzelne Spieltage in andere Regionen fliegen.

Der Stadionbesuch selbst unterscheidet sich in Nordamerika in einigen Details von typischen Fußball-Erlebnissen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Viele Stadien sind ursprünglich für American Football gebaut worden und wurden für die WM für Fußball angepasst. Das betrifft sowohl die Spielfeldmaße als auch die Zuschauerränge und die Infrastruktur. Die Arenen verfügen in der Regel über ein breites Angebot an Gastronomie, Merchandise-Ständen und zusätzlichen Dienstleistungen, häufig in einem stärker kommerzialisierten Rahmen als in vielen europäischen Fußballstadien. Für Fans aus dem deutschsprachigen Raum kann das sowohl ungewohnt als auch faszinierend sein.

Zugleich gelten je nach Stadion spezifische Sicherheits- und Einlassregeln, etwa bezüglich Taschen, Flaschen, Bannern oder Fan-Utensilien. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über die jeweils gültigen Bestimmungen zu informieren, um unangenehme Überraschungen beim Einlass zu vermeiden. Gerade bei der WM 2026 ist davon auszugehen, dass die Sicherheitsmaßnahmen angesichts der Größe des Turniers und der internationalen Dimension besonders umfangreich sein werden. Das betrifft nicht nur die Stadionzugänge, sondern auch öffentliche Plätze, Fanzonen und Transportknotenpunkte.

Für viele Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird auch die Zeitverschiebung eine Rolle spielen. Während Reisende vor Ort sich relativ schnell an die lokale Zeit anpassen, bietet die WM 2026 aus Sicht der Fernsehzuschauer in Europa eine besondere Konstellation. Spiele an der Ostküste der USA werden zu anderen Uhrzeiten stattfinden als Partien an der Westküste, wodurch die Sendezeiten in Mitteleuropa variieren können – von spätem Abend bis tief in die Nacht. Für Stadionbesucher hingegen bedeutet die lokale Zeit oft angenehme Anstoßzeiten, die sich vom Vormittag bis in den Abend erstrecken können.

Wer eine Reise zur WM mit einem Urlaub verbindet, profitiert von der enormen Vielfalt Nordamerikas. In den USA reichen die Möglichkeiten von Städtereisen über Nationalparks bis hin zu Küstenurlauben, in Kanada von Großstadtbesuchen über Outdoor-Abenteuer bis zu beeindruckenden Naturkulissen. In Mexiko kommen historische Stätten, Strände und eine reiche Kultur hinzu. Fans aus dem deutschsprachigen Raum haben damit die Chance, das sportliche Erlebnis mit kulturellen und touristischen Entdeckungen zu verbinden. Die Herausforderung besteht darin, nicht zu viel auf einmal zu planen und ausreichend Pufferzeiten einzubauen.

Ein weiterer Punkt, der viele Fans beschäftigt, sind die Kosten. Flüge über den Atlantik, inneramerikanische Verbindungen, Unterkünfte und Eintrittskarten summieren sich schnell zu einem beachtlichen Budget. Wer frühzeitig plant, kann jedoch in vielen Bereichen sparen, etwa durch flexible Flugbuchungen, die Nutzung von Vergleichsportalen oder die Wahl von Unterkünften außerhalb der unmittelbaren Stadienumgebung. Auch der Wechselkurs und die Preisniveaus in den drei Gastgeberländern spielen eine Rolle. Generell ist in den USA das Preisniveau in Metropolen höher als in vielen Regionen Kontinentaleuropas, Kanada liegt ähnlich, Mexiko ist in vielen Bereichen günstiger.

Gesundheit und Sicherheit sind weitere Themen, die vor einer WM-Reise bedacht werden sollten. Für die USA und Kanada gelten generell hohe Standards im Gesundheitswesen, jedoch können Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte sehr teuer sein, wenn keine passende Reiseversicherung vorliegt. Eine ausreichende Auslands-Krankenversicherung ist daher für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dringend empfehlenswert. Für Mexiko sollten darüber hinaus je nach persönlicher Situation zusätzliche Informationen zu Impfungen, Trinkwasserqualität oder klimatischen Bedingungen eingeholt werden. In allen drei Ländern gilt: Die lokalen Hinweise der Behörden sind zu beachten, insbesondere in Bezug auf große Menschenansammlungen, Demonstrationen oder besondere Wetterlagen.

Was die Atmosphäre betrifft, dürfen sich Fans aus dem deutschsprachigen Raum auf eine Mischung aus amerikanischer Eventkultur und internationalem Turnierflair einstellen. In den USA und Kanada wird Fußball – oder Soccer – zwar immer populärer, spielt aber neben American Football, Basketball und Baseball eine andere, doch wachsende Rolle. Gerade bei einer WM ist damit zu rechnen, dass neben den internationalen Fanlagern auch viele lokale Zuschauer die Stadien füllen und für eine bunte Mischung sorgen. In Mexiko wiederum hat Fußball eine lange Tradition und eine sehr emotionale Fanbasis, was sich besonders bei Spielen der eigenen Nationalmannschaft, aber auch bei neutralen Partien bemerkbar machen dürfte.

Die WM 2026 ist zudem ein Schaufenster für neue Technologien im Fußball. Bereits bei früheren Turnieren wurden Video-Assistenten, halbautomatische Abseitslinien oder vernetzte Bälle getestet und weiterentwickelt. Nordamerikanische Stadien sind oft technisch auf dem neuesten Stand, sodass Zuschauer im Stadion von modernen Videowänden, WLAN-Angeboten und digitalen Services profitieren. Gleichzeitig könnten neue Formen der Interaktion entstehen, etwa durch spezielle Fan-Apps, personalisierte Angebote oder vernetzte Ticket- und Sicherheitslösungen. Fans aus dem deutschsprachigen Raum, die bereits Erfahrungen mit digitalen Stadionangeboten in Europa gesammelt haben, werden viele Elemente wiedererkennen, aber möglicherweise auch neue Ansätze erleben.

Ein wichtiger Baustein der WM 2026 ist die Rolle der Medien und der TV-Übertragung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Spiele im frei empfangbaren Fernsehen und auf Bezahlplattformen übertragen, sodass auch Fans, die nicht reisen, das Turnier intensiv verfolgen können. Für Reisende ergibt sich die Möglichkeit, Spiele vor oder nach dem eigenen Stadionbesuch in Sportbars, Fan-Zonen oder Hotel-Lounges zu verfolgen. Die Verschiebung der Anstoßzeiten durch die Zeitdifferenz kann dabei dazu führen, dass Spiele vor Ort am Nachmittag oder Abend stattfinden, während sie in Mitteleuropa in der Nacht laufen. Wer aus dem deutschsprachigen Raum anreist, kann so das Gefühl erleben, mitten in der globalen Primetime des Fußballs zu stehen.

Über den sportlichen und touristischen Rahmen hinaus hat die WM 2026 auch eine politische und gesellschaftliche Dimension. Die gemeinsame Ausrichtung durch die USA, Kanada und Mexiko war bereits bei der Vergabe ein Zeichen für Kooperation über Landesgrenzen hinweg und für eine bewusst nordamerikanische Perspektive auf den Weltfußball. Für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet das Turnier die Gelegenheit, die Diskussionen vor Ort zu beobachten – etwa zu Fragen der Nachhaltigkeit, der Infrastrukturinvestitionen oder der Rolle großer Sportevents in Demokratien. Gleichzeitig dürfte die WM 2026 Debatten über die Ausrichtung zukünftiger Turniere beeinflussen, sei es hinsichtlich der Anzahl der Gastgeber, der Größe des Teilnehmerfelds oder der Frage nach Menschenrechtsstandards.

Im Vergleich zu früheren Weltmeisterschaften in Europa oder Südamerika ist die WM 2026 also in vielerlei Hinsicht ein Experiment. Für Fans aus dem deutschsprachigen Raum eröffnet es die Chance, nicht nur der eigenen Nationalmannschaft zu folgen, sondern auch ein anderes Verständnis von Sport, Unterhaltung und Großveranstaltung kennenzulernen. Viele nordamerikanische Metropolen haben bereits Erfahrung mit Super Bowls, NBA-Finals oder großen Konzerten, die organisatorischen Strukturen sind entsprechend ausgeprägt. Die WM 2026 fügt sich in dieses Muster ein, verändert es aber zugleich, weil der internationale Fußball andere Fanrituale, Fankulturen und Erwartungen mitbringt.

Wie stark Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diese Besonderheiten erleben, hängt von der individuellen Reisegestaltung ab. Manche werden bewusst mehrere Städte und Länder kombinieren, andere sich auf einen zentralen Standort konzentrieren. Einige verbinden den Trip mit einem längeren Urlaub, andere reisen nur für eine kurze Phase der Gruppen- oder K.-o.-Spiele an. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie von der frühen Vorbereitung profitieren: Flug- und Hotelbuchungen, Einreiseformalitäten, Versicherungen, Ticketfragen und grobe Routenplanung sollten möglichst weit im Voraus geklärt werden, während Details wie Restauranttipps oder lokale Sehenswürdigkeiten auch kurzfristig recherchiert werden können.

Auch Nachhaltigkeitsfragen rücken bei der WM 2026 stärker in den Fokus. Die Vielzahl an Flügen, die großen Distanzen und der Ressourcenverbrauch großer Stadien werfen die Frage auf, wie Fußball-Großevents künftig organisiert werden können, ohne die Umweltbilanz zu sehr zu belasten. Einige Fans aus dem deutschsprachigen Raum werden versuchen, ihre Reise möglichst klimabewusst zu gestalten, etwa durch längere Aufenthalte an einem Ort statt vieler Kurztrips oder durch die Kombination mehrerer Ziele in einer einzigen längeren Reise. Gleichzeitig dürften Veranstalter und Städte Maßnahmen ergreifen, um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, Fan-Shuttle anzubieten oder umweltfreundliche Angebote zu fördern.

Ein übergreifender Aspekt der WM 2026 ist schließlich die Rolle Europas im globalen Fußball. Obwohl das Turnier in Nordamerika stattfindet, wird es von vielen europäischen Fans, Medien und Verbänden intensiv begleitet werden. Für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet sich damit nicht nur die Möglichkeit, das eigene Team zu unterstützen, sondern auch, die Entwicklung des Weltfußballs in einer Phase zu erleben, in der neue Märkte, neue Fanbasen und neue Formate getestet werden. Die WM 2026 ist ein Baustein in einer Entwicklung, in der internationale Turniere zunehmend auf globale Reichweite, digitale Verwertung und vielfältige Zuschauergruppen ausgerichtet werden.

Wer sich als Fan aus dem deutschsprachigen Raum auf diese WM einlässt, betritt damit eine Bühne, die deutlich größer ist als das klassische Bild einer Weltmeisterschaft in einem einzigen Land. Die Kombination aus drei Gastgebern, 48 Teams, großen Distanzen und unterschiedlichen Kulturen macht das Turnier zu einem Experimentierfeld für den Fußball der Zukunft. Es liegt an jedem einzelnen Fan, aus dieser Vielfalt das eigene, passende WM-Erlebnis zu gestalten – sei es als intensiver Stadionbesuch mit der Lieblingsmannschaft, als große Nordamerika-Reise mit selektierten Spielen oder als gezielte Kombination aus Fußball, Kultur und Urlaub.

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird diese WM auch sportlich spannend. Mehr Teilnehmer bedeuten andere Konstellationen in der Vorrunde, mögliche Duelle mit neuen Gegnern und ein erweitertes K.-o.-System. So sehr die sportliche Perspektive im Mittelpunkt steht, so sehr lohnt es sich für Fans, das Turnier als Gesamtpaket zu betrachten: als Erlebnis, das Planung, Entdeckerlust und Fußballleidenschaft miteinander verbindet. Die WM 2026 ist dafür wie geschaffen – als größtes Turnier aller Zeiten und als Veranstaltung, die Nordamerika und die Fußballwelt enger miteinander verbindet.

Für alle, die eine Reise erwägen, bleibt am Ende vor allem eine Erkenntnis: Eine WM in den USA, Kanada und Mexiko ist eine Einladung, den Fußball aus einem leicht veränderten Blickwinkel zu erleben. Die Stadien, Städte und Spielorte bilden dabei die Bühne – wie Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sie nutzen, entscheidet letztlich darüber, welche Geschichten sie von dieser Weltmeisterschaft mit nach Hause bringen.

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