Bundesliga, FC Bayern MĂŒnchen

MatthÀus nimmt Eberl in Schutz: Musste Auszeit nehmen

29.09.2023 - 07:11:06 | dpa.de

Zuletzt wird Max Eberl erneut von Fans seines Ex-Clubs Gladbach angefeindet. Nun nimmt Lothar MatthÀus Leipzigs Manager in Schutz. Mit einem schnellen Abschied zu den Bayern rechnet er nicht.

Haben beide eine Gladbacher- und Bayern-Vergangenheit: Max Eberl (r) und Lothar MatthÀus. - Foto: Robert Michael/dpa
Haben beide eine Gladbacher- und Bayern-Vergangenheit: Max Eberl (r) und Lothar MatthÀus. - Foto: Robert Michael/dpa

Lothar MatthĂ€us hat Max Eberl nach erneuten Fan-SchmĂ€hungen demonstrativ in Schutz genommen. «Ich will fĂŒr Max Eberl eine Lanze brechen», sagte der Sky-Experte (62) der Deutschen Presse-Agentur vor dem Topspiel von RB Leipzig gegen den FC Bayern MĂŒnchen am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Der Leipziger Manager war am vergangenen Wochenende erneut von AnhĂ€ngern seines Ex-Clubs Borussia Mönchengladbach angefeindet worden. Beim 1:0 von RB war fĂŒr kurze Zeit in der Nordkurve des Borussia-Parks ein Spruchband zu sehen. «Erst hol ich mir 'nen Krankenschein, dann zĂ€hl ich weiter Schein fĂŒr Schein», war dort zu lesen. Dazu war Eberl auf einem Banner als Schwein dargestellt. Eberl war Ende Januar 2022 nach eigener Aussage erschöpft als Gladbacher Sportchef zurĂŒckgetreten.

«Er hat die Zeit genutzt»

«Er hat die Zeit genutzt, um gesund zu werden und einen Neuanfang zu starten. Er musste diese Auszeit nehmen», sagt der deutsche Rekord-Nationalspieler. «Er ist dann zu RB Leipzig und damit zu einem Verein gegangen, den er wÀhrend seiner Gladbacher Zeit mal kritisiert hat. Aber die Zeiten Àndern sich. Nur dumme Menschen Àndern ihre Meinung nicht.»

Nach Ansicht von MatthÀus macht der 50-JÀhrige nun in Leipzig einen exzellenten Job. Den Verlust etlicher LeistungstrÀger im vergangenen Sommer habe er «mit Bravour» kompensiert.

Dass Eberl darum zuletzt wieder verstĂ€rkt mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, ĂŒberrascht MatthĂ€us nicht. «Bayern MĂŒnchen will gute Leute in den wichtigsten Positionen. Darum muss er ja ein Thema sein», sagt MatthĂ€us. Mit einem zeitnahen Abschied aus Leipzig rechnet er dennoch nicht. «Ich gehe davon aus, dass er einer ist, der den Verein nicht so schnell wechselt.»

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