Zweikampf, Magdeburgs

Zweikampf um den Titel: Magdeburgs Handballer fordern FĂŒchse

08.03.2024 - 10:48:05 | dpa.de

FĂ€llt die Vorentscheidung? Mit einem Sieg bei der «stĂ€rksten Mannschaft der Welt» wollen die FĂŒchse ihrem ersten Meistertitel nĂ€her kommen. Doch Magdeburg setzt auf den Extra-Kick.

Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert und der SCM empfangen im Topspiel die FĂŒchse Berlin. - Foto: Ronny Hartmann/dpa
Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert und der SCM empfangen im Topspiel die FĂŒchse Berlin. - Foto: Ronny Hartmann/dpa

Angelehnt an das Kinoplakat des Science-Fiction-Films Dune bewirbt die Handball-Bundesliga auf ihren sozialen KanĂ€len das Spitzenspiel zwischen den FĂŒchsen Berlin und dem SC Magdeburg als prickelnden Blockbuster.

Genau wie auf dem WĂŒstenplaneten ist auch in Deutschlands Handballhallen ein Machtkampf entbrannt. Haupt-Protagonisten an diesem Sonntag (16.00 Uhr/Dyn/MDR/rbb) gibt es einige. Mathias Gidsel, Nils Lichtlein oder Felix Claar werden aber ganz besonders im Fokus stehen. 

Erster gegen Zweiter. Eine Riesen-RivalitÀt. So spannungsgeladen war das Ost-Derby wohl noch nie. FÀllt die Vorentscheidung im Titelrennen oder erhöht Verfolger Magdeburg (38:6 Punkte) den Druck auf die Berliner (41:5)? Nach dem wichtigen Champions-League-Sieg gegen Ungarns Top-Team Telekom Veszprém HC und dem Einzug ins Viertelfinale empfangen die ElbestÀdter ihre GÀste mit breiter Brust. Respekt? Ja. Angst? Keinesfalls. 

Magdeburg «die stÀrkste Mannschaft der Welt»

Magdeburg ist in der laufenden Bundesliga-Saison eine absolute Macht in der heimischen Arena und konnte alle elf Spiele gewinnen. Gelingt auch Heimsieg Nummer zwölf, wĂŒrde der SCM bis auf einen ZĂ€hler an die Tabellenspitze heranrĂŒcken - bei einem Spiel weniger. «Wir spielen zu Hause. Die Zuschauer werden die Halle zum Brennen bringen. Daher gewinnen wir», sagte Linksaußen Matthias Musche der «Sport Bild». FĂŒr die Zuschauer sei es ein «Extra-Kick», gegen den Erzrivalen zu gewinnen. 

Die Berliner könnten ihrerseits einen Riesenschritt in Richtung erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte machen, wissen aber um die Schwere der Aufgabe. «Magdeburg ist sicherlich das Maß aller Dinge in den letzten Jahren. Sie sind vielleicht die stĂ€rkste Mannschaft der Welt», lobte FĂŒchse-Sportvorstand Stefan Kretzschmar und forderte von seinen Spielern: «Du musst den Kampf annehmen». 

Magdeburg glÀnzt in der Königsklasse

Der ehemalige Nationalspieler erwartet «einen fantastischen Showdown» von besonderer Brisanz. «Da wird Druck sein, die HĂŒtte wird ab der ersten Sekunde brennen. Sie hĂ€tten wahrscheinlich auch 30 000 Tickets verkaufen können. Du musst der Kulisse gewachsen sein», sagte der 51-JĂ€hrige, der einst mit Magdeburg die Champions League gewann, der Deutschen Presse-Agentur. Bei beiden Teams werden fast ausschließlich Nationalspieler auf dem Parkett stehen. 

Die Formkurve spricht fĂŒr den SCM, das Team der Stunde. Ihre Königsklassen-Auftritte gegen VeszprĂ©m und den FC Barcelona beeindruckten. Die Mannschaft ist breiter besetzt, kann mehr Spieler von der Bank bringen. Das islĂ€ndische RĂŒckraum-Duo Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson trumpft immer stĂ€rker auf. «Ich merke schon seit Anfang der Woche, dass kein normales Spiel ansteht», sagte SCM-Coach Bennet Wiegert dem Portal «Handball-World». Doch sein Team ist gerĂŒstet. 

Junge Wilde und erfahrene Weltstars

Mit nur einer Niederlage und drei Remis spielen die Berliner eine fast makellose Bundesliga-Saison. Ihr Etat ist nicht der höchste, das FĂŒchse-Rudel ist im Konkurrenzvergleich recht klein. Und trotzdem hat sich die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert, die stark auf den eigenen Nachwuchs setzt, an die Spitze der Bundesliga geworfen. Viel hĂ€ngt an den dĂ€nischen Weltstars Lasse Andersson und Mathias Gidsel. Sie bilden mit Abwehrchef Mijajlo Marsenic das GerĂŒst der abgezockten Berliner Handball-Truppe.

«FĂŒr mich ist Mathias Gidsel momentan der beste Spieler der Welt, aber Magdeburg ist die beste Mannschaft der Welt. Und Mathias Gidsel alleine wird dieses Spiel nicht gewinnen. Magdeburg wird sich sehr, sehr viel und gut mit ihm beschĂ€ftigen», sagte Kretzschmar und befand: «Du kannst dieses Spiel nicht auf einige wenige Spieler reduzieren. Wenngleich uns klar ist, dass große Spiele von großen Spielern entschieden werden».

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