Red Bull, International

Verstappens Vertrauter Lambiase verlÀsst Red Bull

09.04.2026 - 17:59:57 | dpa.de

Das gefÀllt Max Verstappen gar nicht. Sein langjÀhriger Renningenieur verlÀsst Red Bull - spÀtestens 2028. Das befeuert auch Fragen nach der Zukunft von Verstappen.

Gianpiero Lambiase (l) wird Red Bull und Max Verstappen verlassen. (Archivbild) - Foto: David Davies/PA Wire/dpa

Max Verstappens Formel-1-Team Red Bull verliert weiteres Spitzenpersonal. Der langjĂ€hrige Renningenieur des viermaligen Weltmeisters, Gianpiero Lambiase, schließt sich McLaren an. Er soll spĂ€testens mit Ablauf seines derzeitigen Vertrags 2028 als Rennleiter zum aktuellen Konstrukteurs-Champion wechseln, wie McLaren bekanntgab.

Und was wird aus Verstappen?

Ein Abgang des 45-JĂ€hrigen befeuert auch die Frage nach der weiteren Zukunft von Verstappen selbst. Der 28-JĂ€hrige hat zwar bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028, mit dem aktuellen Technikreglement in der Motorsport-Königsklasse ist er aber unglĂŒcklich. Red Bull hat lĂ€ngst die einstige Spitzenposition in der Formel 1 eingebĂŒĂŸt.

Der aktuelle Teamchef bei McLaren, Andrea Stella, nimmt derzeit auch die Aufgaben eines Rennleiters wahr. Mit dem Zugang von Lambiase wird er entlastet. Es gab in der Vergangenheit aber auch Spekulationen ĂŒber einen Wechsel von Stella zu seinem frĂŒheren Rennstall Ferrari. Dort ist allerdings noch FrĂ©dĂ©ric Vasseur fĂŒr die Rennleitung zustĂ€ndig.

Horner, Newey, Wheatley etc.

Lambiase und Verstappen arbeiten bei Red Bull seit 2016 zusammen, als der NiederlÀnder vom damaligen Schwesterteam Toro Rosso befördert wurde. Zusammen gewannen sie vier Fahrertitel. Der britisch-italienische Ingenieur war zuletzt auch mit Aston Martin in Verbindung gebracht worden.

FĂŒr Red Bull ist der bevorstehende Abschied von Lambiase ein weiterer namhafter Abgang. Auf der Liste beim einstigen Weltmeisterteam stehen schon Christian Horner (frĂŒher Teamchef), Designer Adrian Newey (nun Aston Martin), Helmut Marko (frĂŒher Motorsportberater), Jonathan Wheatley (ehemaliger Sportdirektor) oder auch Rob Marshall und Will Courtenay, die zu McLaren gegangen sind.

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