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United Cup: Zverev wehrt MatchbÀlle ab und gleicht aus

07.01.2024 - 12:24:06

Nach der Niederlage von Angelique Kerber gleicht Alexander Zverev mit toller Moral im Endspiel des United Cups aus. Die Entscheidung gegen Polen fÀllt im Mixed.

  • Alexander Zverev hat beim United Cup sein Spiel gegen Hubert Hurkacz gewonnen. - Foto: Mark Baker/AP/dpa

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  • Angelique Kerber hatte gegen Iga Swiatek keine Chance. - Foto: Steven Markham/AAP/dpa

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Alexander Zverev hat beim United Cup sein Spiel gegen Hubert Hurkacz gewonnen. - Foto: Mark Baker/AP/dpaAngelique Kerber hatte gegen Iga Swiatek keine Chance. - Foto: Steven Markham/AAP/dpa

Dank Alexander Zverev darf das deutsche Tennis-Team beim United Cup weiter auf den Titel hoffen. Der Olympiasieger gewann im Endspiel gegen Polen gegen Hubert Hurkacz nach zwei abgewehrten MatchbĂ€llen mit 6:7 (3:7), 7:6 (8:6), 6:4 und sorgte damit fĂŒr den 1:1-Ausgleich.

Zuvor hatte sich Angelique Kerber der Weltranglisten-Ersten Iga Swiatek mit 3:6, 0:6 geschlagen geben mĂŒssen. Die Entscheidung in Sydney fĂ€llt damit im Mixed-Doppel.

FĂŒr Zverev war es bei dem Team-Wettbewerb der vierte Erfolg im fĂŒnften Einzel. Nur im Halbfinale am Samstag hatte sich der 26-JĂ€hrige dem Australier Alex de Minaur in drei SĂ€tzen geschlagen geben mĂŒssen. Nur einen Tag spĂ€ter bewies Zverev große Moral und gewann den nĂ€chsten Kraftakt.

Gegen Hurkacz Ă€rgerte sich Zverev mĂ€chtig nach dem verlorenen ersten Satz und ließ seinen SchlĂ€ger durch die Luft fliegen. In der ausgeglichenen Partie wehrte der Weltranglisten-Neunte im zweiten Durchgang zwei BreakbĂ€lle von Zverev zum möglichen 4:2 ab. Auch drei Chancen des mit 6:5 fĂŒhrenden Hamburgers zum Satzausgleich machte Hurkacz zunichte. Beim 6:4 im Tiebreak sah der 26-JĂ€hrige schon wie der Sieger aus, doch Zverev wehrte beide MatchbĂ€lle ab und erzwang einen entscheidenden dritten Satz.

Dort gelang dem Weltranglisten-Siebten schließlich das einzige Break der Partie zum 4:3. Nach drei Stunden Spielzeit belohnte sich Zverev fĂŒr seinen enormen Kampfgeist und verwandelte seinen zweiten Matchball.

Kerber hatte zuvor gegen Swiatek einen Satz lang eine starke Leistung gezeigt. Die dreimalige Grand-Slam-Turnier-Siegerin spielte druckvoll und brachte die Nummer eins der Welt immer wieder in BedrĂ€ngnis. Allerdings konnte Kerber ihre Chancen nicht nutzen und vergab im ersten Durchgang allein fĂŒnf BreakbĂ€lle. So holte sich Swiatek nach 48 Minuten den ersten Satz. Die in diesem Jahr noch ungeschlagene Polin war danach nicht mehr zu stoppen. Swiatek gelangen im zweiten Abschnitt zwei schelle Breaks, nach 1:10 Stunden nutzte sie ihren ersten Matchball.

@ dpa.de