WM, USA

Isak und Gyökeres treffen: Schweden deklassiert Tunesien

15.06.2026 - 05:58:44 | dpa.de

Bei der WM in Katar war Schweden nicht dabei. Im mexikanischen Monterrey starten die Skandinavier stark ins XXL-Turnier. Auf die beiden Topstars ist Verlass. Ein tunesischer Bundesligaspieler patzt.

  • Yasin Ayari ließ Schweden schon früh jubeln. - Bild: Addison Simmons/AP/dpa
    Yasin Ayari ließ Schweden schon früh jubeln. - Bild: Addison Simmons/AP/dpa
  • Gyökeres traf nach Isaks Vorbereitung. - Bild: Moises Castillo/AP/dpa
    Gyökeres traf nach Isaks Vorbereitung. - Bild: Moises Castillo/AP/dpa
Yasin Ayari ließ Schweden schon früh jubeln. - Bild: Addison Simmons/AP/dpa Gyökeres traf nach Isaks Vorbereitung. - Bild: Moises Castillo/AP/dpa

Mit Spielfreude und einem überzeugenden Sieg gegen Tunesien ist Schweden auf die WM-Bühne zurückgekehrt. Die Mannschaft um die Star-Stürmer Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Liverpools Alexander Isak bezwang die Nordafrikaner verdient mit 5:1 (2:1).

Im mexikanischen Monterrey erzielten Yasin Ayari in der 7. Minute und in der Nachspielzeit (90.+6), Isak (30.), Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg in der Schlussphase die Tore für die Skandinavier. Sie waren 2018 in Russland letztmals bei einer Weltmeisterschafts-Endrunde dabei. Omar Rekik traf für Tunesien (43.).

Ayari trifft sehr sehenswert

Die Schweden, die vom Briten Graham Potter trainiert werden, erwischten einen Traumstart mit einem Traumtor. Ayari knallte den Ball unter die Latte. Der Treffer gab Sicherheit. Schweden übte viel Kontrolle aus und legte nach einer halben Stunde nach. Gyökeres setzte Isak in Szene und der frühere Dortmunder traf zum 2:0. Tunesiens Torwart Abdelmouhib Chamakh sah bei dem Flachschuss nicht gut aus.

Seine Mannschaft, bei der Union Berlins Rani Khedira und der Frankfurter Ellyes Skhiri in der Startelf standen, gab jedoch nicht auf. Fußballerisch war Schweden zwar überlegen, Tunesien kämpfte aber und belohnte sich. Noch vor der Pause gelang Rekik, der in seiner Jugend für Hertha BSC spielte, per Kopf der Anschluss.

Skhiri leistet sich folgenschweren Fehler

Nach dem Seitenwechsel kam Tunesien zunächst ordentlich ins Spiel zurück. Ein krasser Fehler von Skhiri unterbrach die erhoffte Aufholjagd jäh. Der 31-Jährige verlor den Ball vor dem eigenen Strafraum im Zweikampf mit Isak und Gyökeres bedankte sich mit dem 3:1. Der Treffer war eine Vorentscheidung. Tunesien erholte sich nach dem erneuten Rückschlag nicht mehr. Der gerade erst eingewechselte Wolfsburger Svanberg erzielte noch das 4:1, ehe erneut auch noch Ayari traf. 

In einer starken Gruppe sind die Niederlande und Japan die weiteren Gegner für beide Teams. Sie trennten sich zuvor 2:2.

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