Wintersport, Governance

Es ist mehr möglich: Sporthilfe versteht Bilanz der Wintersaison 2025/ 2026 als klaren Auftrag für bessere Rahmenbedingungen

23.04.2026 - 14:04:17 | presseportal.de

Berlin/Frankfurt am Main - Sporthilfe stellt "Leistungsbericht Winter 2025/2026" vor: 139 internationale Medaillen bei Olympia, Paralympics, WM und EM - 2,24 Mio. Euro monetäre Sporthilfe-Förderung für 705 für Wintersportlerinnen und -sportler

Es ist mehr möglich: Sporthilfe versteht Bilanz der Wintersaison 2025/2026 als klaren Auftrag für bessere Rahmenbedingungen - Foto: presseportal.de
"Es ist mehr möglich": Sporthilfe versteht Bilanz der Wintersaison 2025/2026 als klaren Auftrag für bessere Rahmenbedingungen - Foto: presseportal.de

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat heute in Berlin gemeinsam mit Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, mit der Vorstellung des "Sporthilfe Leistungsberichts" die herausragenden Erfolge der Sporthilfe-geförderten Athletinnen und Athleten in der Wintersaison 2025/2026 gewürdigt.

Die wichtigsten Zahlen des "Sporthilfe Leistungsberichts Winter 2025/2026":

Die Broschüre des "Sporthilfe Leistungsberichts Winter 2025/2026" mit allen Zahlen gibt es hier zum Downloaden...

"Unsere Athletinnen und Athleten haben in der zurückliegenden Wintersportsaison Alles gegeben, insbesondere bei den Olympischen und Paralympischen Spielen gab es großartige, inspirierende Momente. Hinter allen Erfolgen stehen beeindruckende Persönlichkeiten, die mit Leidenschaft, Mut und Teamgeist auftreten. Sie können stolz auf ihre Leistungen sein, zu denen wir herzlich gratulieren", sagt Max Hartung, Vorstandssprecher der Sporthilfe. "Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass noch Potenziale zu heben sind. Es ist mehr möglich. Die Bilanz der Wintersport-Saison ist für uns ein klarer Auftrag, uns noch entschlossener für bessere Rahmenbedingungen in Deutschland einzusetzen. Unser Ziel ist es, dass geförderte Athletinnen und Athleten in der ganzen Vielfalt der Sportarten sichtbar werden, in jungen Disziplinen ebenso wie in den traditionsreichen."

"Die Bundesregierung ist stolz auf die Leistungen der deutschen Athletinnen und Athleten in der zurückliegenden Wintersaison und gratuliert ihnen herzlich dazu. Hinter den Erfolgen stehen beeindruckende Geschichten von Einsatz, Disziplin und Teamgeist - sie zeigen, was Leistungssport in unserem Land ausmacht und welchen Stellenwert er hat", sagt Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt. "Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, den Leistungssport in Deutschland gezielt zu stärken und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Athletinnen und Athleten bestmöglich auf ihrem Weg zu unterstützen und ihnen die Voraussetzungen für Spitzenleistungen zu bieten. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe leistet mit ihrer Förderung einen wichtigen Beitrag, indem sie die Athletinnen und Athleten begleitet und dabei unterstützt, ihr volles Potenzial zu entfalten."

Bei der Präsentation in Berlin diskutierten neben Max Hartung und Dr. Christiane Schenderlein auch Eiskunstlauflegende Katarina Witt sowie die Olympiasiegerin im Rennrodeln, Dajana Eitberger, und Para-Eishockeyspieler Felix Schrader über Wertschätzung, Spitzenathletinnen und -athleten als Wertevermittler und Vorbilder sowie eine angemessene Förderung.

"Ich finde es großartig, dass die Bundesregierung mit einer eigenen Staatsministerin für Sport und Ehrenamt ein klares Signal für den Stellenwert des Spitzensports gesetzt hat", lobt Katarina Witt. "Allerdings wünsche ich mir noch mehr Wertschätzung für den Leistungssport in der Gesellschaft insgesamt. Unsere Medaillengewinnerinnen und -gewinner sowie alle Spitzenathleten repräsentieren Werte wie Leistung, Fairplay und Miteinander, die unsere Gesellschaft aktuell mehr denn je braucht. Sie sind Vorbilder, gerade für junge Menschen - trotzdem stehen sie nicht genug im Rampenlicht. Auch hier gilt: Es ist noch mehr möglich."

Para-Eishockeyspieler Felix Schrader, der bei den Paralympics gegen die Slowakei alle vier Tore zum 4:3-Erfolg erzielte, wünscht sich bessere Rahmenbedingungen: "Für unsere Vereinsmannschaft in Hannover haben wir aktuell nur eine einzige offizielle Eiszeit pro Woche - und diese auch erst am sehr späten Dienstagabend um 22:30 Uhr. Damit kann man kaum um internationale Medaillen mitspielen." Gleichzeitig betont der 24-Jährige die Bedeutung der Sporthilfe: "Die Förderung durch die Sporthilfe ist für uns elementar. Ich hoffe sehr, dass die Sporthilfe uns über die Spiele 2026 hinaus kontinuierlich fördert, so dass wir auch die Paralympics 2030 in den Blick nehmen können."

Auch Rennrodel-Olympiasiegerin Dajana Eitberger, die nach den Winterspielen ihre sportliche Karriere beendet hat, betont die Bedeutung der Sporthilfe-Förderung, von der sie seit 2005 profitiert: "Ohne die Unterstützung der Sporthilfe hätte das Ende meiner 25-jährigen Leistungssportkarriere nie so geschrieben werden können. In jeder Phase hatte ich mit ihr einen starken Partner an meiner Seite, der mich aufgefangen und unterstützt hat. Besonders wertvoll ist für mich, dass ich auch über das Karriereende hinaus jetzt die Angebote der Sporthilfe nutzen kann, um mich beruflich neu zu orientieren. Dafür bin ich sehr dankbar."

Mit Blick auf die Spiele 2028 und 2030 versteht die Sporthilfe die Bilanz der Wintersaison 2025/2026 als klaren Auftrag, gemeinsam mit den Partnern aus Politik, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft die Rahmenbedingungen für Deutschlands beste Talente und Spitzenathletinnen und -athleten zu verbessern.

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Die Sporthilfe wird gefördert durch das Bundeskanzleramt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Kontakt:

Stiftung Deutsche Sporthilfe
Heike Schönharting
Otto Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt am Main
Tel: 069/67803-511
E-Mail: heike.schoenharting@sporthilfe.de
www.sporthilfe.de

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